Ando Hiroshige,
die herausragende Ukiyo-e Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts

 
Ando Hiroshige, als Sohn eines Samurai und Feuerwehrmanns im Schloss des Shoguns in Edo, dem heutigen Tokyo 1797 geboren, trat nach dem Tod seiner Eltern um 1811 in die berühmten Utagawa Malschule ein. Damals leitete der Ukiyo-e Meister Toyohiro Utagawa die Schule und gemäss der damaligen Tradition dürfte Hiroshige im Jahr 1812 formell den Namen Utagawa annehmen. Von da an nannte er sich Utagawa Hiroshige, er wird in der Ukiyo-e Literatur jedoch zumeist als Ando Hiroshige geführt.
 
Einundzwanzigjährig wurde Hiroshiges erste Buchillustration im Jahr 1818 gedruckt. Bis 1830 schuf er Farbholzschnitte im traditionellen Stil seines Meisters Toyohiro Utagawa. Typische Themen aus dieser Zeit sind Schauspielerportraits, schöne Frauen und Kriegerthemen. Berühmt wurde Ando Hiroshige ab 1830 mit ein einem neuen Genre - Landschaftsbildern. Beeinflusst von Katsushika Hokusai (1760–1849) erstellt Hiroshige seine erste grosse Serie, nur wenige Jahre nach der Publikation der ersten Landschaftsbilder Hokusai's.
 

Dank dem kommerziellen Erfolg der Serie '53 Stationen des Tokaido' blieb Ando Hiroshiges den Landschaftsgrafiken für die nächsten zwanzig Jahre treu. Die umfangreichen Themenzyklen wurden in Variationen öfters aufgelegt, nicht zuletzt dank dem ständigen Verlangen seiner Verleger nach neuen, sich gut verkaufenden Holzschnitten.
 
62-jährig starb Ando Hiroshige am 12. Oktober 1858 in Edo an der Cholera. Mit einem Lebenswerk von geschätzten 5.400 Farbholzschnitten zählt Hiroshige zu den produktivsten und erfolgreichsten Künstlern des Ukiyo-e.
 
Nebst den Tokaido-Serien hat Hiroshige die folgenden, berühmten Serien geschaffen:
  • Berühmte Plätze der östlichen Hauptstadt (gemeint ist Edo)
  • Berühmte Plätze von Kyoto
  • Berühmte Ansichten an den 60 Provinzen (1853-1856)
  • 69 Stationen der Kiso Strasse
  • Acht Ansichten des Biwa Sees
  • 36 Ansichten des Mount Fuji
  • 100 berühmte Ansichten von Edo (Meisho Edo Hyakkei) (1856–1858).
  • Das Verlegen von Farbholzschnitten in der Edo Periode war ein Geschäft vergleichbar mit dem heutigen Verlegen von Büchern oder Filmen.


    53 Stationen des Tokaido ('Tokaido gojusan-tsugi no uchi')

    Der Tokaido (ca. 514 Kilometer) war die wichtigste Schnellstrasse, die Edo mit Kyoto, der Residenz des Kaisers, verband. Die Stationen waren nicht nur Raststätten mit Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants, sondern auch Mautstellen an denen der Wegezoll bezahlt werden musste.  Der Tokaido war Teil des Systems, welches Tokugawa Iyeyasu 1603 mit der Übernahme der Macht einführte. In seiner Funktion als Shogun machte er Edo (das heutige Tokyo) zum Sitz der Regierung. Von Nihon-Bashi, (die grosse Brücke über den Sumida Fluss), gegenüber dem Palast des Shogun gelegen, führten die Strassen durch die japanische Insel und alle Distanzen wurden von hier aus gemessen.
     
    Die neue, von Iyeyasu eingeführte Verfassung verlangte, dass alle Daimyo's einmal jährlich einen Besuch beim Shogun in Edo vornahmen. Und so reisten zweimal im Jahr die Daimyo's mit ihrem Hofstaat über den Tokaido, ein Hofstaat, der je nach Status des Fürsten bis zu 20'000 Mann beinhalten konnte.
    Um solche Massen zu beherbergen, wurden bereits vor der Reise Reservationen in den Gasthäusern vorgenommen, welche of bis zur Grenze ihrer Möglichkeiten strapaziert wurden. Die Ankunft eines grossen Daimyo wurde von Heroden angekündigt, so dass die Strasse geräumt werden konnte und die Untergebenen den Weg des Herrn nicht stören. Reisende, die sich bei der Ankunft der Prozession auf der Strasse befanden, mussten sich umgehend tief verbeugen, jedermann, der dies unterliess, wurde umgehende von den Schwertträgern enthauptet. 
     
    Die von Hiroshige erstellten Bilder zeigen die 53 definierte Stationen sowie den Beginn in Nihon-bashi und das Ende des Tokaido in Kyoto, somit 55 Bilder welche in den Serien dargestellt werden.


     
    Zeitraum Serienname Format Anzahl Drucke  
    1831-34 Tokaido Oban Yokoye 55 verlegt von Takenouchi Magohachi (Hoeido)
    1840 Tokaido gojusan-tsugi Chuban 56 auch unter dem Namen Kyoka Tokaido bekannt
    1841-42 Tokaido gojusan-tsugi no uchi Aiban 55 auch bekannt als Gyosho Tokaido
    1848-49 Tokaido Oban 55 auch bekannt als Reisho Tokaido
    1850 Tokaido gojusan-tsugi Chuban 54 verlegt von Tsuta-ya
    1852 Tokaido Oban 53 verlegt von Fujikei
    1852 Tokaido Chuban tateye   verlegt von Muraichi, Jimbutsu Edition
    1854-57 So-hitsu gojusan-tsugi Oban 55 Diese Serie wurde in Zusammenarbeit mit Kunisada gemacht. Der Titel bedeutet Die 53 Stationen aus zwei Pinseln.
    1855 Gojusan-tsugi meisho-zue Oban 55 verlegt von Tsuta-ya, Tate-e Edition
    1855 Tokaido gojusan-tsui Oban 62 Diese Serie war eine Gemeinschaftsproduktion von Hiroshige Kunisada und Kuniyoshi
     
     
    53 Stationen des Tokaido, Hoeido Edition
    Produziert von 1831 and 1834.
    Publiziert von Takenouchi Magohachi (Hoeido)
    Oban yokoye (Querformat)

    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 Kanagawa

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa

    08 Hiratsuka

    09 Oiso

    10 Odawara

    11 Hakone

    12 Mishima

    13 Numazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara

    17 Yui

    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Okabe

    23 Fujieda

    24 Shimada

    25 Kanaya

    26 Nissaka

    27 Kakegawa

    28 Fukuroi

    29 Mitsuke

    30 Hamamatsu

    31 Maisaka

    32 Arai

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu

    37 Akasaka

    38 Fujiwara

    39 Okazaki

    40 Chiriu

    41 Narumi

    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi

    45 Ishiyakushi

    46 Shono

    47 Kamayama

    48 Seki

    49 Sakanoshita

    50 Tsuchiyama

    51 Minakuchi

    52 Ishibe

    53 Kusatsu

    54 Otsu

    55 Kyoto
       
     

    53 Stationen des Tokaido, Kyoka Edition

    Produziert im Jahre 1840
    Publiziert von Sanoki, Zweitausgabe von Yamadaya
    Oban yokoye (Querformat)

    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 Kanagawa

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa

    08 Hiratsuka

    09 Oiso

    10 Odawara

    11 Hakone

    12 Mishima

    13 Numazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara

    17 Yui

    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Okabe

    23 Fujieda

    24 Shimada

    25 Kanaya

    26 Nissaka

    27 Kakegawa

    28 Fukuroi

    29 Mitsuke

    30 Hamamatsu

    31 Maisaka

    32 Arai

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu

    37 Akasaka

    38 Fujiwara

    39 Okazaki

    40 Chiriu

    41 Narumi

    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi

    45 Ishiyakushi

    46 Shono

    47 Kamayama

    48 Seki

    49 Sakanoshita

    50 Tsuchiyama

    51 Minakuchi

    52 Ishibe

    53 Kusatsu

    54 Otsu

    55 Kyoto Sanjo-ohashi

    56 Kyoto Palast
     

     

    53 Stationen des Tokaido, Gyosho Edition

    Produziert im Jahre 1841-42
    Publiziert von Yezakiya (Yetatsu), Zweitausgabe von Yamadaya
    Oban yokoye (Querformat)

    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 Kanagawa

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa

    08 Hiratsuka

    09 Oiso

    10 Odawara

    11 Hakone

    12 Mishima

    13 Numazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara

    17 Yui

    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Okabe

    23 Fujieda

    24 Shimada

    25 Kanaya

    26 Nissaka

    27 Kakegawa

    28 Fukuroi

    29 Mitsuke

    30 Hamamatsu

    31 Maisaka

    32 Arai

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu

    37 Akasaka

    38 Fujiwara

    39 Okazaki

    40 Chiriu

    41 Narumi

    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi

    45 Ishiyakushi

    46 Shono

    47 Kamayama

    48 Seki

    49 Sakanoshita

    50 Tsuchiyama

    51 Minakuchi

    52 Ishibe

    53 Kusatsu

    54 Otsu

    55 Kyoto
       
     

    53 Stationen des Tokaido, Fujikei Edition

    Produziert im Jahre 1852
    Publiziert von Fujikei
    Format: Oban tateye (Hochformat)
     


    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 missing

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa
    08 missing

    09 Oiso

    10 Odawara
    11 missing
    12 Mishima

    13 Namazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara
    17 missing
    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Obake

    23 Fujieda
    24 missing

    25 Kanaya
    26 missing 27 missing
    28 Fukuroi
    29 missing 30 missing 32 missing

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu
    37 missing 38 missing 39 missing 40 missing
    41 missing
    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi
    45 missing
    46 Shono

    47 Kameyama
    48 missing
    49 missing 50 missing
    51 Minakuchi
    52 missing

    53 Kusatsu
         

    53 Stationen des Tokaido, Jimbutsu Edition

    Produziert im Jahre 1852
    Publiziert von Muraichi
    Chuban tateye (Hochformat)
     


    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 Kanagawa

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa

    08 Hiratsuka

    09 Oiso

    10 Odawara


    11 Hakone

    12 Mishima

    13 Namazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara

    17 Yui

    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Obake

    23 Fujieda

    24 Shimada

    25 Kanaya

    26 Nissaka

    27 Kakegawa

    28 Fukuroi

    29 Mitsuke

    30 Hamamatsu

    31 Maisaka

    32 Arai

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu

    37 Akasaka

    38 Fujikawa

    39 missing

    40 Chiriu

    41 Narumi

    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi

    45 Ishiyakushi

    46 Shono

    47 Kameyama

    48 Seki

    49 Sakanoshita

    50 Tsuchiyama

    51 Minakuchi

    52 Ishibe

    53 Kusatsu

    54 Otsu

    55 Kyoto Sanjo-ohashi

    56 Kyoto Shijo-suzimi

    53 Stationen des Tokaido, Tate-e Edition

    Produziert im Jahre 1852
    Publiziert von Tsutaya
    Oban tateye (Hochformat)
     


    01 Nihombashi

    02 Shinagawa

    03 Kawasaki

    04 Kanagawa

    05 Hodogaya

    06 Totsuka

    07 Fujisawa

    08 Hiratsuka

    09 Oiso

    10 Odawara


    11 Hakone

    12 Mishima

    13 Namazu

    14 Hara

    15 Yoshiwara

    16 Kanbara

    17 Yui

    18 Okitsu

    19 Ejiri

    20 Fuchu

    21 Mariko

    22 Obake

    23 Fujieda

    24 Shimada

    25 Kanaya

    26 Nissaka

    27 Kakegawa

    28 Fukuroi

    29 Mitsuke

    30 Hamamatsu

    31 Maisaka

    32 Arai

    33 Shirasuka

    34 Futagawa

    35 Yoshida

    36 Goyu

    37 Akasaka

    38 Fujikawa

    39 missing

    40 Chiriu

    41 Narumi

    42 Miya

    43 Kuwana

    44 Yokkaichi

    45 Ishiyakushi

    46 Shono

    47 Kameyama

    48 Seki

    49 Sakanoshita

    50 Tsuchiyama

    51 Minakuchi

    52 Ishibe

    53 Kusatsu

    54 Otsu

    55 Kyoto
     


    69 Stationen der Kiso Strasse  (Kisokaido)
     
    Produziert zwischen 1834 and 1842.
    Publiziert von Takenouchi-Hoeido (1st part) and Kinjudo (2nd part). Spätere Ausgaben wurden von Kinjudo produziert.
    Oban yokoye (Querformat).

    Die Kisokaido-Serie entstand in Zusammenarbeit zwischen Hiroshige und Keisei Eisen welcher 23 der 70 Bilder produzierte.

    Der Kisokaido wurde von Iyeyasu  als integrierter Bestandteil seiner Politik der zentralen Kontrolle der Daimyo's erstellt und war wie der Tokaido einer der vier wichtigsten Wegverbindungen. Der Kisokaido verbindet Edo und Kyoto über den längeren Weg durch die Landesmitte. Die 542 Kilometer lange Strasse verläuft nord-westlich von Edo nach Matsuida, dann west und südwestlich über die Berge zum Lake Suwa und anschliessend südwestlich bis Sekigahara. Via Lake Biwa vereinigt sich die Strasse in Otsu mit dem Tokaido kurz vor Kyoto. Die Strasse hatte 69 Stationen.

     

    01 Nihon-Bashi

    02 Ita-Bashi

    03 Warabi

    04 Urawa

    05 Omi-ya

    06 Ageo

    07 Okegawa

    08 Kounosu

    09 Kumagaya

    10 Fukaya

    11 Honjo-shuku

    12 Shinmachi

    13 Kuragano-shuku

    14 Takasaki

    15 Itahana

    16 Annaka

    17 Matsuida

    18 Sakamoto

    19 Karauizawa

    20 Hiratsukahara

    21 Oiwake-shuku

    22 Odai

    23 Iwamurata

    24 Shionata

    25 Yawata

    26 Mochizuki

    27 Ashida

    28 Nagakubo

    29 Wada

    30 Shimosuwa

    31 Shiojiri-toge

    32 Seba

    33 Motoyama

    34 Niegawa

    35 Narai-shuku

    36 Yabuhara

    37 Miyanokoshi

    38 Fukushima

    39 Agematsu

    40 Suhara

    41 Nojiri

    42 Midono

    43 Tsumago

    44 Magome-no-eki

    45 Ochiai

    46-1 Nakatsugawa

    46-2 Nakatsugawa

    47 Oi

    48 Okute

    49 Hosokute

    50 Ontake

    51 Fushimi

    52 Ota

    53 Unuma-no-eki

    54 Kano

    55 Goudo

    56 Mieji

    57 Akasaka

    58 Tarui

    59 Sekigahara

    60 Imasu

    61 Kashiwabara

    62 Samekai

    63 Banba

    64 Toriimoto

    65 Takamiya

    66 Echigawa

    67 Musa

    68 Moriyama

    69 Kasutsu-Oiwake

    70 Otsu
     


    Berühmte Orte der 60 Provinzen

    Dieses Spätwerk Hiroshige's entstand in den Jahren 1853-1856 und zeigt die abwechslungsreichen Orte und Landschaften Japans. Mit der Einführung der Stadtverwaltung nach chinesischem Vorbild in der Talka-Reform im Jahre 645 wurde das Land in 8 Regionen und 69 Provinzen eingeteilt, welche bis zum Ende des Shogunats 1868 beibehalten wurde. Land war zur damaligen Zeit im Staatsbesitz und wurde an die jeweiligen Fürsten nur ausgeliehen und konnte dem Lehensfürsten auch wieder entzogen werden.

     
    Grosslandschaften und Provinzen Japans im 19. Jahrhundert

    Das Land wurde in die folgenden 8 Regionen aufgeteilt:

    Kinai bzw. Gokinai

    umfasst die fünf alten Provinzen rund um die Hauptstadt

    Tokai(-do) die Provinzen an der östlichen Meeresküste
    Tosan(-do) die sog. „östlichen Gebirgsprovinzen“
    Hokuriku(-do) die Provinzen im Nordwesten
    Sanin(-do) die Bergprovinzen nördlich von Sanyo
    Sanyo(-do) die Provinzen rund um die Inlandsee
    Nankai(-do) die südlichen Provinzen
    Saikai(-do) die Provinzen an der westlichen Meeresküste

    Der Zusatz „-do“ wurde an die Namen dieser Grosslandschaften angefügt. "do“ heißt „Weg“ und steht für die grossen Handelsrouten, die durch die jeweiligen Gebiete führen. Ein Name kann somit sowohl die Landschaft als auch den Verkehrsweg bezeichnen.


    Gokinai, die fünf alten Provinzen rund um die Hauptstadt.
     

     

    Provinz Yamashiro

    Die Togetsu-Brücke in Arashiyama

    Yamashiro ist eine der fünf alten Provinzen Gokinai. Arashiyama, südlich von Kyoto gelegen, ist schon seit der Heian-Zeit aufgrund seiner landschaftlichen Schönheiten berühmt. Eines seiner Wahrzeichen ist die Togetsu-kyo, die “Mondweg-Brücke” über den Hozugawa.


     

    Provinz Yamato

    Der Tatsuta-Fluss und die Tatsuta-Berge

    In der Gegend von Yamato, im heutigen Bezirk Nara gelegen, lagen bis zum Ende des 8. Jahrhunderts die ersten Hauptstädte Japans, welche einen grossen Einfluss auf die Staatsgründung nahmen. Berühmt für seine mit Ahornbäumen bewachsenen Ufer und die herbstliche Färbung der Wälder ist der Fluss Tatsugawa, ein Nebenfluss des Yamatogawa. 


     

    Provinz Kawachi

    Der Hügel Otokoyama

    Am Fusse des Hügels Otokoyama bei Hirakata, liegt Kawachi, eine der fünf alten Provinzen in der Region Gokinai.

    Auf dem Gipfel des Berges befindet sich der um 859 gegründete Tempel Iwashimizu-Hachimangu.


     
    Provinz Izumi

    Die Küste von Takashi

    In der Nähe von Osaka gelegen liegt Izumi, eine der fünf alten Provinzen Gokinai's.

    Seit der späten Heian-Zeit (794-1192) befand sich an der Küste von Takashi eine Pilgerstrasse zu den in der Nähe gelegenen Tempeln und Schreinen.


     
    Provinz Settsu

    Die Hafenstadt Sumiyoshi und die Küste von Demi

    Zwischen Osaka und Sakai an der Küste von Demi gelegen liegt die wichtige Hafenstadt Sumiyoshi, welche unter unmittelbarer Verwaltung des Shogun's stand.

     



    Die Region Tokaido teilt sich in 15 Provinzen auf. Der Tokaido (ca. 514 Kilometer) war die wichtigste Schnellstrasse, die Edo mit Kyoto, der Residenz des Kaisers, verband. Der Name steht jedoch nicht nur für die Strassenverbindung, sondern auch für die ganze Gegend an der östlichen Meeresküste.
     

     
    Provinz Iga

    Ueno, von der Festungs- zur Hafenstadt

    Iga, eine der 15 Provinzen des Tokaido, liegt in der westlichen Mie-Präfektur am Fluss Kizugawa. Ueno, eine wichtige Festungsstadt der Daimyofamilie Todo, entwickelte sich zu einer wichtigen Hafenstadt. Ueno ist die Heimatstadt der berüchtigten Ninjakämpfer, welche besonders in der Sengoko-Periode Spionagedienste für verschiedene Kriegsherren vornahmen.


     
    Provinz Ise

    Ise, die bedeutendste Pilgerstätte Japan's

    Ise, bekannt seit dem 3. Jahrhundert für den Shinto-Schrein Ise-shingu, gilt als die älteste und bedeutendste Pilgerstätte in Japan. Inmitten der Asamaberge liegt das Heiligtum der Göttin Amaterasu.


     
    Provinz Shima
     

    Die Hafenstadt Toba

    Die Hafenstadt Toba, in der Edo-Periode eine Festungsstadt der Familie Kuki, entwickelte sich zum wichtigsten Ausgangsort für Pilger zu den Ise-Schreinen.

     


     
    Provinz Owari

    Tenno-Fest auf dem Kisogawa

    Westlich von Nagoya gelegen, liegt die für seine vielen Schreine bekannt Stadt Tsushima. Auf dem nahegelegenen  Fluss Kisogawa findet jeweils im Juli in der Abenddämmerung das grosse Tenno-Fest statt.

     


     
    Provinz Mikawa

    Die Provinz Mikawa (drei Flüsse) verdankt ihren Namen den drei sie durchquerenden Flüssen Yahagigawa, Ohiragawa und Toyokawa. Im östlichen Teil von Aichi gelegen ist der für seine buddhistischen Tempel berühmte Berg Horai. Heisse Quellen machen diese Gegend zu einem beliebte Ausflugsziel.


     
    Provinz Totomi

    In der Provinz Totomi liegt der See Hamana-totsu-umi. Direkt am See befindet sich der Tempel Kanzanji der Shingon-Sekte, der bekannt für seine heissen Quellen ist.

     


     
    Provinz Suruga

    Die fischreiche Küste von Suruga ist bekannt für den beeindruckenden Blick auf den Fuji sowie die vielen Kiefernwälder, die bis ans Ufer der Küste reichen.


     
    Provinz Kai

    Die Provinz Kai war während der Edo-Zeit direkt dem Tokugawa-Shogunat unterstellt. Berühmt für seine Affenbrücke (Saruhashi) erlaubte diese waghalsige Konstruktionen einen wunderschönen Blick auf die herbstlich verfärbten Ahornbäume.


     
    Provinz Izu


    Der zweite Kamakura-Shogun Minamoto no Yoriie (1182–1204) lebte im Tempel Shuzenji im Exil. Dank seines Wasserreichtums, der heissen Quellen und der bedeutender Goldvorkommen entwickelte sich die Provinz und erreichte einen gewissen Reichtum.

     


     
    Provinz Sagami

    Die kleine Insel Enoshima liegt in der Bucht von Sagami südlich der Stadt Fujisawa.  In einer grossen Grotte befindet sich der in der Kamakura-Periode (1185–1333) entstandene Schrein, welcher der Göttin Benten gewidmete ist.

     


     
    Provinz Musashi

    Edo, die Hauptstadt Japan's

    In der Provinz Musashi liegt die Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo. Der Fluss Sumida, der in den Kanto-Bergen entspringt, mündet in den östlichen Teil der Hauptstadt und verbindet mit vielen Kanälen die Bucht von Edo.

     

    Provinz Musashi

    Asakusa no ichi; der Markt in Edo

    Die heutige Hauptstadt Tokyo wurde bis 1868 Edo (d.h. Flusstor) genannt, Ursprünglich ein kleines Fischerdorf, wurde es von Tokugawa Ieyasu (1542–1616), dem ersten Shogun der Tokugawa, zu seiner Residenz bestimmt. Unter dem dritten Shogun Tokugawa Iemitsu war Edo eine bereits eine der grössten Städte Japan's. Im Stadtteil Asakusa entstand 1618 der Kannon-Tempel Asakusadera. Um den Tempel entstanden Vergnügungsviertel sowie lebhafte Märkte.

     


     
    Provinz Awa

    An der Ostküste liegt der kleine Fischerhafen Kominato. die Provinz Awa ist bekannt als den Geburtsort der buddhistischen Sekte Nichiren, die 1253 vom Priester Nichiren gegründet wurde.

     


     
    Provinz Kazusa

    Die für ihren Fischreichtum bekannt Küste von Kujukurihama (99 Meilen-Küste) liegt am Pazifischen Ozean und umfasst die ganze Westseite der Provinz Kazusa.

     


     
    Provinz Shimosa

    Choshi, ein bedeutender Fischereihafen, liegt an der Mündung des Flusses Tonegawa am Pazifischen Ozean. Bei klarem Wetter hat man von dieser Stelle einen schönen Blick auf den am Horizont erkennbaren Fuji.

     


     
    Provinz Hitachi

    Die Kashima-See in der Provinz Hitachi ist aufgrund der hier zusammenfliessenden warmen und kalten Strömungen bekannt für seinen Fischreichtum. Am Pazifischen Ozean gelegen entwickelte sich die Stadt Kashima. Der Kashima-Schrein wurde vom Kaiser Jimmu zu Ehren der bedeutenden Shinto-Gottheit Takemikazuchi (Schutzgottheit aller Krieger) gegründet.

     



    Die Region Tosando teilt sich in 8 Provinzen auf und umfasst die  östlichen Gebirgsgegenden.
     

     
    Provinz Omi

    In der Mitte der Provinz Omi gelegen ist Japans grösster Süsswassersee, der See 'Biwa' (d.h. naher schäumender See).

    Berühmt für seine landschaftlichen Reize inspirierte diese Gegend Malern und Dichtern. So entstanden u.a. die 'Acht Ansichten von Omi'. Vom Mönch Roben (689–773) wurde 749 der Ishiyama-dera, das 13. von 33 Kannon-Heiligtümern gegründet und ist der Anziehungspunkt für tausende von Pilgern, die jährlich in grosser Zahl an diesen Ort reisen.


     
    Provinz Mino

    Das seit 800 Jahren in Handarbeit erzeugtes Papier (washi) sowie die Keramikprodukte haben Mino in Japan bekannt gemacht. Am Yoro-Wasserfall (über 20 m hoch) verwandelte gemäss Legende die Götter das Wasser in der Kürbisflasche eines armen Holzfällers zu Reiswein.

     


     
    Provinz Hida

    In der abgelegenen Landschaften von Honshu liegt das Hida-Gebirge, eine von vielen reissenden Bergbächen wildzerklüfteten und schluchtenreichen Waldlandschaft. Die Korbfähre erlaubte die Überquerung des Flusses dank einer abenteuerlichen Konstruktionen.

     


     
    Provinz Shinano

    Die Provinzhauptstadt Nagano entwickelte sich nach der grossen Reform von 645 (Taika-Reform) zu einer wichtigen Poststation am Hokkoku Kaido. Die von Reisanbau geprägte Shinano-Provinz war von mehreren bedeutenden Landstrassen durchzogen.

     


     
    Provinz Kozuke

    Die schneereiche Provinz Kozuke wird von Japans zweitlängstem Fluss Tonegawa in Nordsüdrichtung durchflossen. Dank dem Vulkan Harunasan im Zentrum der Provinz gelegen, bereisen viele Besucher diese beeindruckenden Landschaft und geniessen die heissen Quellen am Ufer des Tonegawa.

     


     
    Provinz Shimotsuke

    Der ursprünglich genannte Berg Futarayama wurde vom buddhistische Mönch Kukai (774-835) in Nikko umbenannt. Bekannt für den Wasserfall von Urami liegt Nikko in den zerklüfteten Bergen von Wasserfällen, Vulkanen und Seen umgeben. Der Ort wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts zur wichtigsten Begräbnisstätte der Tokugawa-Shogune welche u.a. für das Bild der 'drei Affen' bekannt ist.

     


     
    Provinz Mutsu

    Die Matsushima-Bucht in der Provinz Mutsu gelegen, gehört mit ihren mehr als 260 mit Kiefern bedeckten Inseln vulkanischen Ursprungs zu den landschaftlich schönsten Sehenswürdigkeiten Japans (Nihon Sankei).

    Provinz Dewa

    An der Japan-See liegt die Provinz Dewa, welche vom Fluss Mogamigawa durchzogen wird. Der wasserreiche Fluss hatte seit jeher als Transportweg grosse Bedeutung für die Schifffahrt.

     

       


    Die Region Hokurikudo teilt sich in 7 Provinzen und umfasst die  nord-westlichen Küstengegenden.
     

     
    Provinz Wakasa

    An der Japan-See gelegt ist die Wakasa-Bucht, ein Meeresarm mit einer sehr buchtenreichen Küste, ein ideales Fischgewässer und lockt mit seinen schönen Stränden viele Besucher an.

     


     
    Provinz Echizen

    Bekannt für die malerischen Kiefernhaine und reichen Fischgründe liegt der in tiefem Wasser gelegene Naturhafen von Tsuruga in der Wakasa-Bucht.

     


     
    Provinz Kaga

    Während im südlichen Teil der Provinz Kaga Gebirge vorherrschen, wird das Gebiet um die Hauptstadt Kanazawa durch eine weite, fruchtbare Ebene mit mehreren kleinen Flüssen und Seen bestimmt. Auf dem berühmten Lotus-See sind die kleinen Inseln mit Brücken verbunden. Die Nachtfischer locken in ihren Booten mit Laternen die Fische an.


     
    Provinz Noto

    Die Halbinsel Noto, welche in die Japan-See hinausragt und ist bekannt für seinen vielen Klippen an der Westküste und den vielen Buchten an der Ostküste. Unwirtlich und gebirgig, ist die Noto Provinz bekannt für seine Naturschönheiten, seine heissen Quellen und pittoresken felsigen Küstengegenden wie die Falkennestfelsen.


     
    Provinz Etchu

    Die Bootbrücke Funabashi in Toyama liegt in der Provinz Etchu an der Japan-See. In der Toyama-Bucht liegt die gleichnamige Hauptstadt Toyama, welche sich während der Edo-Periode unter der Herrschaft der Maeda-Familie zu einer bedeutenden Residenzstadt entwickelte.

     


     
    Provinz Echigo
     

    Die steil in die Japan-See abfallenden Klippen in der Stadt Oumi in der westlichen Niigata-Präfektur sind seit langer Zeit bekannt als die gefährlichste Strecke der Hokurikudo-Landstrasse. Es wird gesagt, dass die Macht der Wellen oft  die Strasse überspülte und sogar Eltern und Kinder trennte.

     

    Provinz Sado
     

    Sado ist die grösste Insel in der Japan-See und bot bis in das 16. Jahrhundert berühmten Persönlichkeiten wie dem 84. Kaiser Japans Juntoku (1210-1221) Exil an.

    Sado wirf auch "Insel des Goldberges“ genannt, nachdem 1601 Gold- und Silberminen errichtet wurden. Heute ist die Insel Sado unter anderem bekannt als Ursprungsort der bekannten Kodo-Trommler.

     



    Die Region Sanindo umfasst die nördlich von Sanyo umfassenden 8 Bergprovinzen.

     

     
    Provinz Tamba

    Die Tamba-Berge in der gleichnamigen Provinz Tamba gelegen, verlaufen von der nördlichen Kyoto- zur südlichen Hyogo-Präfektur. Die mit Kiefernwäldern bewachsenen Berge werden durch die Flüsse Yuragawa und Oigawa bewässert. Die Darstellung zeigt "Tsurigane zaka – der Abhang". Oben im Bild sieht man durch die Witterung phantastisch geformte Felsen.

     


     
    Provinz Tango

    An der schmalen, mit Kiefern bewachsene Landzunge in der Japan-See, schliesst sich die in der Bucht von Miyazu gelegene Küstenlandschaft Ama-no-hashidate (Himmelsbrücke) an, welche als eine der drei berühmtesten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten Japans (Nihon Sankei) gilt.

     


     
    Provinz Tajima

    Die Provinz Tajima liegt an der Japan-See und ist im Hinterland sehr gebirgig mit Bergkämmen und Hochebenen, durchzogen von wasserreichen Flüssen. Dargestellt wir  ein der Kannon geweihtes Heiligtum (Iwaidani).

     


     
    Provinz Inaba

    Die an der Japan-See gelegene Provinz Inaba begeistert durch die reizvolle Küstenlandschaft, wo sanfte, grüne Hügel sowie Sanddünen sich bis zum Meer erstrecken.


     
    Provinz Hoki

    Der grosse Berg Oyama, von Ono aus gesehen, liegt in der Provinz Hoki. Bekannt für den Reisanbau sind die fruchtbaren Ebenen im Hinterland der Küste, die vom Fluss Sendaigawa gespie

    en werden. Auf diesem Holzschnitt wurde der seltene Weissdruck (hier für Regen) angewandt.

     


     
    Provinz Izumo

    Der angeblich älteste und grösste Shinto-Schrein Japans liegt in der Provinz Izumo. Jährlich sollen sich hier die 8 Millionen Shinto-Gottheiten vereinen. Dem Shinto-Gott Okuninushi ist der grosse Izumo-Schrein gewidmet, welcher nach den heiligen Schreinen von Ise zu den meistverehrten in Japan zählt.

     


     
    Provinz Iwami

    Die Takatsu-Berge und der Salzstrand werden hier aus der Provinz Iwami dargestellt. Im 14. Jahrhundert wurde hier die grösste Silbermine Japans entdeckt. Der Silberabbau wie auch die Salzgewinnung an der Küste waren eine bedeutende Einnahmequelle. Über das Land verteilte Schreine und Tempel stehen als Zeigen aus der Blütezeit der Provinz.


     
    Provinz Oki

    Die Inselgruppe nördlich von Izumo bildet die Provinz Oki.  Früher bekannt als Verbannungsort für politische Gefangene birgt sie auch viele in die unberührte Natur eingebettete historische Stätten. Der Schrein von Takibi sei hier stellvertretend erwähnt. Auf der Darstellung stehen die beiden Boote im Vordergrund in einem Zusammenhang mit diesem Schrein. Einer der Seeleute schwenkt ein „gohei“, was auf eine Shinto Zeremonie hindeutet.


    Die Region SANYO umfasst die 8 Provinzen rund um den Inlandsee.
     


     
    Provinz Harima

    Auf diesem Druck wird der Strand von Maiko in der Provinz Harima dargestellt. Reiche Fischgewässer und Strände mit Kieferwäldern prägen das Leben an der Küstengegend.

     


     
    Provinz Mimasaka

    In der Provinz Mimasaka liegt das Tal von Yamabushi. Das Wort Yamabushi bedeutet "einer, der in den Bergen lebt” was sich auf die Yamabushi-Mönchen bezieht, welche diesen Ort zum Rückzug und zur Askese benutzt haben.


     
    Provinz Bizen

    Bizen, eine der acht Provinzen des Sanyodo, liegt an der Inland-See und ist bekannt für den Strand von Tanokuchi mit dem Yugasan-Schrein. Die vorgelagerten Inseln an der langen, buchtenreiche Küste birgt seit Jahrhunderten landschaftliche und historische Sehenswürdigkeiten. Der Yugasan-Schrein, der sich auf einem dem Tanokuchi-Strand vorgelagerten Felsen befindet, ist eine der oft besuchten Attraktionen dieser Gegend.

     


     
    Provinz Bitchu

    Diese Darstellung der Provinz Bitchu zeigt die wilde Gebirgslandschaft im Landesinneren bei Gokei, durch die eine Wegstrecke des Sanyodo führt.

     


     
    Provinz Bingo

    Der Kannon-Tempel von Abumon wurde in der Provinz Bingo an der Steilküste Bingos zur Zeit der Herrschaft der Taira-Familie (1129–1158) als Schutz für jene Handelsschiffe, die in der Hiroshima- Bucht ablegten, errichtet.

     


     
    Provinz Aki

    Die Insel Itsukushima in der Provinz Aki liegt einige Kilometer südwestlich von Hiroshima und gehört zu den drei schönsten Landschaften Japans (Nihon Sankei). Der Schrein Itsukushima-jinja aus dem 12. Jahrhundert liegt in der Bucht zwischen der Insel und dem Festland und ist das Zentrum des hier jährlich im Juni stattfindenden Festivals, welches zu Ehren der drei Meeresgöttinnen abgehalten wird.

     


     
    Provinz Suo

    Iwakuni in der Provinz Suo liegt in der östlichen Yamaguchi-Präfektur am Fluss Nishikigawa. Während der Edo-Zeit wurde Iwakuni von der Mori-Familie zur Residenzstadt ausgebaut. Das Wahrzeichen der Stadt ist die mit einer Spannweite von 225 m und einer Höhe von 23,4 m erbaute Brücke (Kintai-bashi), welche nahe der Stadt liegt und seit ihrer Erbauung im Jahre 1673 als technisches Meisterwerk gilt.


     
    Provinz Nagato

    Die Hafenstadt Shimonoseki liegt in der Kammon-Meerenge der Provinz Nagato, welche die Regionen Honshu und Kyushu verbindet und war vor allem als sicherer Ankerplatz für die Schifffahrt von Bedeutung. Shimonoseki war einst Hauptstadt der Provinz Nagato und Schauplatz bewegter Seeschlachten wie der von Dannoura 1185, in der die Taira-Familie von der Minamoto-Familie geschlagen wurde.


    Die Region Nankai-do umfasst die sechs südlichen Provinzen Japan's.
     


     
    Provinz Kii

    Die Küste von Waka liegt in der Provinz Kii, eine der sechs Provinzen des Nankai-do, welche den südlichen Teil der Halbinsel Yamato umfasst.

    Kiefern und Kraniche sind Symbole für Langlebigkeit und Glück. Dies könnte möglicherweise ein Hinweis auf den Mönch Kukai sein, der 816 ein Kloster auf dem nahegelegenen Koya-san gründete und gemäss Legende heute noch in tiefer Meditation versunken weiterleben soll. Die zahlreichen Heiligtümer auf dem Koya-San waren seit jeher Ziel von Pilgerfahrten.
     


     
    Provinz Awaji

    Awaji ist die grösste Insel der Inland-See und wurde gemäss Überlieferung von Izanagi (in der japanischen Mythologie der männliche Teil jenes göttlichen Paares, das Japan gebar) als erste grössere Insel erschaffen. In der Bucht von Osaka gelegten, ist diese hügelige Insel mit flacher Küste bekannt für ihren Fischreichtum.

     


     
    Provinz Awa

    Naruto, die Hafenstadt in der nordöstlichen Tokushima- Präfektur, liegt in der Provinz Awa, eine der sechs Provinzen des Nankaido. Teil der Insel Shikoku ist die Naruto-Meerenge (wörtlich „brüllendes Tor“), welche bekannt ist für die vielen Wasserstrudeln, die sich aufgrund der Höhenunterschiede des Wasserspiegels und durch die schnellen Gezeitenströmungen bilden.


     
    Provinz Sanuki

    In der Provinz Sanuki, Teil der Insel Shikoku, liegen im Süden die Sanuki-Bergen, welche bekannt sind für den Elefantenkopfberg (Zozu-san)

     


     
    Provinz Iyo

    Iyo, in der Provinz des Nankaido gelegen, ist Teil der Insel Shikoku. Die Stadt Saijo war Sitz eines Zweiges der Matsudaira-Familie, welche eng verbünden mit den Lehensherren der Tokugawa-Shogune waren. Der Hafen wird von der grosse Schlossanlage überragt.

     


     
    Provinz Tosa

    Die Provinz Tosa ist Teil der Insel Shikoku und spannt sich vom Kap Murotozaki im Osten bis zum Kap Ashizurimisaki im Westen am Pazifischen Ozean entlang der gesamten südlichen Kochi-Präfektur. Thunfisch ist hier die wichtigste Einnahmequelle der Fischer, Bonito ist ein beliebter Bestandteil der japanischen Küche.

     


    Die Region Saikai-do umfasst die elf Provinzen an der westlichen Meeresküste.
     


     
    Provinz Chikuzen

    Miyazaki liegt in der Provinz Chikuzen im Norden der Insel Kyushu. Landschaftlich sehr abwechslungsreich, gibt es im Gegensatz zum gebirgigen Inneren weite Ebenen mit vorgelagerten Inseln an der seichte Küste.

     


     
    Provinz Chikugo

    Der Chikugo-gawa ist der längste Fluss Kyushus und bildet die Grenze zwischen den Provinzen Chikuzen und Chikugo. Wichtig für die Schifffahrt,  wird ein Teil seines Beckens der Länge nach durch eine Mauer abgeteilt und gestaut. In den fruchtbaren Ebenen entlang seiner Ufer wird Getreide angebaut.

     


     
    Provinz Buzen

    Buzen liegt im Norden der Insel Kyushu an der Suo-See. Dargestellt ist das unterirdische Heiligtum des Rakan-Tempels im unterirdischen Weg Shitamichi und ist einem der 16 bedeutendsten Schüler Buddhas geweiht.

     


     
    Provinz Bungo

    Minosaki liegt in der Provinz Bungo, im Nordosten der Insel Kyushu an der Inland-See. Getrennt durch eine Bergkette vulkanischen Ursprungs schliessen sich entlang der Küste für die Landwirtschaft wichtige fruchtbare Ebenen an.

     


     
    Provinz Hizen

    Nagasaki und der Berg Inasa-yama befinden sich in der Provinz Hizen, im Nordwesten der Insel Kyushu. Der an der Küste gelegene Berg Inasayama überragt Bucht und Stadt von Nagasaki. Nagasaki spielte lange eine wichtige Rolle als Tor zum Handel mit China und Europa.

     


     
    Provinz Higo

    Higo liegt im Westen der Insel Kyushu. Im 12. Jahrhundert wurde von der Taira-Familie nach der Schlacht bei Dannoura der Ort Gokanosho in den Bergen der östlichen Kumamoto-Präfektur gegründet. Ein riesiger verwachsener Baum galt als landschaftliche Besonderheit und bildete eine Brücke über eine Schlucht.

     


     
    Provinz Hyuga

    Im Südosten der Insel Kyushu an der Hyuga-See liegt der Hafen von Yuzu und der Ort Obi O-Shima. Die Provinz Hyuga war wegen der unwegsamen Berglandschaft und der Nichinan-Meeresküste ökonomisch ins Hintertreffen geraten. Der Hafen von Yuzu wurde für Kontakte zu den südlichen kleineren Inseln benutzt.

     


     
    Provinz Osumi

    Der noch heute aktive Vulkan Kitadake liegt auf der Insel Sakurajima in der Provinz Osumi. Nach der Überlieferung soll die Insel 716 durch Hebung der Erdrinde entstanden sein. Die in der Bucht gelegene Hafenstadt Kagoshima ist der Ausgangspunkt zum Vulkan mit seinen  gehärteten Lavaströmen und heissen Quellen, welche seit jeher ein Anziehungspunkt dieser Region sind.


     
    Provinz Satsuma

    Satsuma, die südwestlichste der elf Provinzen des Saikaido ist geprägt von einer aus vulkanischem Hügelland und Ebenen gebildet Landschaft. Bizarre Felsformationen, wie der Zweischwerterfelsen and der Küste von Bo, prägen das Bild der Region.

     


     
    Provinz Iki

    In der Genkai-See, nordwestlich des Regierungsbezirks Saga liegt die Insel Iki. Der Vulkan Dakenotsuji ist der höchste Punkt der Insel. Dank seiner Nähe zum asiatischen Festland war die Provinz Iki ein lebendiger Umschlagplatz zwischen Japan und den Ländern auf dem asiatischen Festland.

     


     
    Provinz Tsushima

    In der Strasse von Korea, zwischen dem Südosten von Korea und dem Nordwesten der Insel Kyushu, liegt die Insel Tsushima. Eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft, überschwemmte Tälern und die steilen bewaldeten Bergen im Inneren bilden mit den sie umgebenden Inseln einen kleinen Archipel.

     



    100 berühmte Ansichten von Edo (Meisho Edo Hyakkei) (1856–1858)

    Diese Serie ist das Meisterwerk von Hiroshige und umfasst 119 Bilder.



    Nihonbashi

    Kasumigaseki

    Yamashita-Cho

    Eitaibashi

    Ryogoku

    Bakuro-cho

    Otenma

    Suruga

    Sujikai

    Kanda Myojin Shrine

    Ueno

    Ueno Mountain

    Shitaya

    Nippori

    Suwano Terrace

    Sendagi

    Asuka Mountain

    Oji Inari Shrine

    Otonashi River

    Kawagushi

    Mount Atago at Shiba

    Furukawa River at
     Hiroo

    Meguro

    Minature Mount Fuji
     at Meguro

    Meguro Moto Fuji

    Hakkei Slope

    Kamata

    Shinagawa

    Sunamura Villlage

    Kameido Ume Garden

    Azuma Woods

    Yanagishima

    Yotsugi Dori Canal

    Matsuchiyama

    Matsusaki

    Massaki

    Sumida River

    Daybreak at licences
    quarters

    Azuma Bridge

    Sekiguchi

    Ichigaya

    Tamagawa Channel

    Nihonbashi and Edobashi
    Bridges

    Nihonbashi tori

    Bridges

    Koami-cho

    Shohei Bridge Seido

    Suruga Terrace

    Fudo Waterfall at Oji

    Kumano

    Sanno Shrine Festival

    Akasaka

    Akabane

    Kojimachi

    Sumiyoshi Shrine Festival

    Mannenbashi at
    Fukagawa

    Three forked river

    Rain at Ohashi

    Ryogoku Bridge and Okawabata

    Okawabata and Miyato River

    Asakusa River

    Komakata Temple and Azuma Bridget

    Ayase River and Kanegafuchi Depths

    Horikiri

    Kameido Tenjin Shrine

    Five Hundred Rakans Temple

    Ferry at Sakasai

    Fukagawa Hachiman Shrine

    Sanjusangendo Temple at Fukagawa

    Naka River

    Tone River

    Ferry and Benter Shrine at Haneda

    Tanabata Festival

    Otenma-Cho

    Kanda Konya-Cho

    Kyobahi

    Minato Shrine

    Tsukiji Nonganji Temple

    Shiba

    Shiba Seashore

    Takanawa

    Moon viewing

    Shinagawa

    Meguro

    Kinokuni Slope

    Yotsuya

    Inokashira Pond

    Takino River at Oji

    Ueno Mountain

    Saruwaka Machi

    Ukechi Village

    Mokuboji Temple

    Niijuku

    Mama

    Kono Terrace and Tone River

    Horie and Nekozane

    Onagi River

    Fireworks at Ryogoku

    Kinryusan Temple at Asakusa

    Yoshiwara

    Asakusa

    Minowa

    Senju

    Koumezutsumi Bank

    Onmaya

    Fukagawa

    Fukagawa Susaki

    Shiba Seashore

    South Shinagawa

    Buddhis Stole

    Meguro

    Yabu Alley

    Toranomon Gate

    Bikuni Bridge

    Takata Horse Practice Ground

    Takata

    Yushima Tenjin Shrine

    Oji

    Akasaka
     

     

     

    Diese Youtube-Filme zeigen viele schöne Aufnahmen aus dem Gesamtwerk Hiroshiges.

     



     

      

     

     

     


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