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Shamisen, die japanische Laute |
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Geschichte des
Shamisen
Das japanische Shamisen ist eine Modifikation der ab dem
13. Jahrhundert in China auftretenden san-hsien. Die Ursprünge des
Instrumentes finden sich wahrscheinlich bei zentral- oder west-asiatischen
Instrumenten wie Sitar oder Qubuz. Das
san-hsien wurde allerdings mit Schlangenhaut bespannt und war daher
vor allem in Gegenden China´s populär, in denen Schlangenhaut leicht
erhältlich war; so z.B. in Szechuen und Fukien. |
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KonstruktionDie Masse des Instruments sind nicht generell normiert, sondern variieren zwischen den unterschiedlichen Musizierstilen. Aus vier konvex geformten Brettern geformt, werden Materialien wie Quitte, Eiche, Maulbeerbaum und Sandelholz eingesetzt. Oft werden diese Bretter auch mit Mustern oder Zeichen beschnitzt, was nebst ästhetischen oder symbolischen Effekten auch Einfluss auf die Klangqualität des Instruments hat. Da Schlangenhaut in Japan nicht vorhanden war, setzte sich Katzenhaut als Körperbespannung für den Holzkörper durch. Seltener wird auch Hundehaut verwendet, die eher bei den Übungs-Shamisen Verwendung finden. Das Tierfell wird nur durch reine Schrumpfung, zuweilen mit Hilfe von Leim auf den Holzrohkörper befestigt.Ein weiteres, halbmondförmiges Hautstück (bachigawa=Plektrumhaut) wird auf der Tierhaut angebracht, und zwar genau an der Stelle, wo der Shamisenspieler mit dem Plektrum die Saiten anschlägt. Dieses Hautstück dient dem Schutz der Tierhaut vor Verschleiss. Ein 88 cm langer Hals wird so in den Holzkörper gesteckt, dass er mitten durch den Körper verläuft und sein unterstes Ende wieder hervortritt. Hals und Körper werden nicht fix verbunden, sondern bleiben zerlegbar und damit auch transportabel. Für den Hals finden die gleichen Hölzer wie für den Körper Verwendung. Der Durchmesser des Halses ist massgebend für die Bezeichnung des Instrumentes. So unterscheidet man breite, dunkelklingende (futazao), mittelbreite (chuzao) und schlankhalsige, hellklingende Instrumente (hosozao). Die drei Saiten des Shamisen werden zwischen den Wirbeln am oberen Halsende mit einem Seidenband, dem sogenannten neo, gespannt. |
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Roman
& Daniela Jost
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