Buddhistische Tempel in Korea (Sachal)
Die Anlage der Tempel und Klöster in Korea folgt einem feststehenden Plan, die Bauwerte haben eine ganz bestimmte Funktion und die Symbolsprache des Dekors wird von den Gläubigen nach althergebrachten Regeln verstanden und richtig eingeordnet.

Bedeutende Anlagen, durchwegs reichbemalte und beschnitzte Holzbauten mit hervorragenden Steinarbeiten in Form von Brücken, Terrassen, Pagoden oder Laternen sind im ganzen Land zu finden. Man hat sie zumeist ausserhalb der grossen städtischen Zentren errichtet, weil ländliche Ruhe der geforderten Meditation zuträglich ist. Vor allem aber, weil während der Joseon-Dynastie der Konfuzianismus im Vordergrund stand und buddhistische Mönche verfolgt wurden; sie wichtigen deshalb im abgelegene Regionen aus. 
 
Tanch'õng (Malereien) bezeichnet im wesentlichen die Dekorationen an Tempeln, Gebäuden oder anderen Gegenständen, die überall in Korea bewundert werden können.

 

Bulguksa, der Tempel des Landes Buddha

Bulguksa Korea Tempel Gyeongju

 

Der in der Nähe von Gyeongju gelegene buddhistischer Tempel Bulguksa gilt als Meisterwerk der Blütezeit der buddhistischen Kunst im Silla-Königreich (57 v. Chr. - 935 n. Chr.). Die Wichtigkeit dieser Anlage ist darin zu erkennen, dass sie neben ihrer wunderschönen Lage sieben Nationalschätze Südkoreas beheimatet: zwei Steinpagoden, zwei Treppenanlagen, zwei vergoldete Buddhastatuen und einen Reliquienbehälter.

Gyeongju liegt in der Provinz Gyeongsangbuk-do in Südkorea und ist die ehemalige Hauptstadt des Silla-Königreiches. Der Bulguksa liegt am Fusse des Tohan-Berges etwa 16 km vom Zentrum Gyeongju’s entfernt.

Je nach Schreibweise wird der Name Bulguksa wie folgt dargestellt:
 
Hangeul: 불국사
Hanja: 佛國寺
Revidierte Romanisierung Bulguksa
McCune-Reischauer Pulguksa
Zur angegliederte Aussenanlage des buddhistischen Bulguksa-Tempels gehört die Seokguram-Grotte. Sie liegt auf dem Gipfel des Berges Tohan ca. 745 m über dem Meeresspiegel und erlaubt auf der östlichen Seite Sicht auf das Japanische Meer, welches in Korea auch Ostmeer genannt wird.

Den Mittelpunkt des Heiligtums bildet der unter einem künstlichen Himmelsgewölbe auf einem Lotosthron sitzende Buddha.

Diese Statue ist etwa 3.5 m hoch und stellt Siddhartha Gautama im Lotossitz dar. Seine linke Hand liegt in seinem Schoss, seine rechte Hand liegt auf dem rechten Knie, die Finger zeigen nach unten.

 

Seokguram-Grotto Korea Buddha Heiligtum Siddharta

 

Pusoksa Tempel

In der Provinz Kyongsangpuk-do, ca.30 km nördlich der Stadt Yongju, am Hang des gut 1400m hohen Sobaek-Berges erbaut.

Der Pusoksa, der ´Tempel des schwebenden Felsen´, gehört zu den kunsthistorisch wichtigsten buddhistischen Anlagen in Korea. Er wurde unter dem Mönch Uisang (625-702) erbaut, der nicht nur zahlreiche andere Tempel in Korea gegründet, sondern auch die Hwaom-Richtung des Buddismus mit dem Blumengirlanden-Sutra aus China eingeführt hatte. 

Mehrere Brände haben die ursprüngliche Anlage zerstört. Aus der Zeit der grossen Renovierung (1376) stammt noch die Haupthalle, die somit die älteste erhaltene Holzkonstruktion im ganzen Land ist (Ende der Goryeo-Dynastie). 
 
Der nach Osten zu angelegte Tempel auf dem Berghang ist über Treppen zu erreichen. Man passiert nach zwei kleinen Pagoden die Torhalle, die auch als Studienhalle verwendet wird. Vorbei an Mönchsquartieren geht es zur Versammlungshalle, hinter der sich die Haupthalle (Muryangsujon) aus dem Jahr 1376 erhebt. Diese Halle birgt einen aus der Goryeo-Zeit datierenden Amithaba-Buddha aus Ton, der mit Goldlack überzogen wurde. Fünf Gemälde, die einst in der Halle Chosadang untergebracht waren, sind die ältesten buddhistischen Malereien und sollen aus dem Jahr 1377 stammen. Sie bilden Himmelskönige und Bodhisattvas ab.

Östlich von der Haupthalle befindet sich der "schwebende Fels", nach dem die Klosteranlage benannt ist. Die Namensgebung geht auf eine Legende zurück: Der Klostergründer Uisang hatte sich als junger Mann in ein Mädchen verliebt, das jedoch wegen seiner Schönheit dem chinesischen Kaiser in Xian zum Geschenk gemacht werden sollte. Uisang beschloss daraufhin, Mönch zu werden. Auf dem Weg zum Tang-Kaiser aber wollte das Mädchen aus Gram über ihre enttäuschte Liebe zu Uisang ihrem Leben ein Ende bereiten und sprang von einem Fels ins Meer. Sie wurde jedoch von einem Fischer gerettet, in dessen Familie sie nun aufwuchs. Eines Tages erreichte auch Uisang auf dem Weg nach China den Hafen, in dem das Mädchen mit der Fischerfamilie lebte. Erneut flammte die Liebe des Mädchen auf, aber Uisang hatte sein Leben Buddha geweiht. Daraufhin versprach sie, für ihn eine Mönchsrobe zu werden. Zehn Jahre danach kehrte er aus China nach Korea zurück und machte erneut Station im Fischerdorf. Das Mädchen war jedoch nicht anwesend und als es vom Besuch erfuhr, war Uisang bereits mit dem Schiff weitergereist. Voller Schmerz warf sie sich samt Mönchsrobe ins Wasser und verwandelte sich in einen Drachen, der fortan das Leben des heiligen Mannes beschützte. Just an jener Stelle, an der sich heute der Tempel erhebt, soll sie mit dem gewaltigen Fels, den sie aus dem Berg riss und damit Räuber in die Flucht schlug, Uisang das Leben gerettet haben. 

Songwangsa Temple (Tempel der Mönche)


(Tempel der Mönche)

In der Provinz Süd-Cholla, etwas abseits der üblichen Reiserouten, etwa 60 km südöstlich von Kwangju nahe Hwansun, an einem Abhang des Chogyesan erbaut.

Dieser "Tempel der immergrünen Kiefer" gehört zu den drei bedeutendsten in Südkorea, die das Dreigestirn der buddhistischen Grossklöster bilden. 

Insgesamt 16 sogenannte Nationallehrer und Zen-Meister gingen aus dem Kloster hervor, in dessen Zen-Zentrum heute auch etliche Ausländer meditieren. Der Ruf des Songgwangsa als Zen-(koreanisch: Son) Tempel blieb somit über Jahrhunderte hinweg bestehen.

Während der ausklingenden Shilla-Dynastie hatte der Mönch Hyerin hier das kleine Kloster Kilsang gegründet. Aber erst während der Goryeo-Epoche wurde der Songgwangsa bekannt als Zen-Zentrum durch den Mönch Pojo, der ab 1204 bis zu seinem Tod sechs Jahre in diesem Tempel meditierte. Mehr als 60 Bauwerke wurden damals errichtet.

Zen-Meister Pojo war bereits im Alter von 8 Jahren zum Mönch geweiht worden und folgte später der Lehrmeinung des chinesischen Zen-Meisters Hyenung. Dieser chinesische Mönch galt als sechster Nachfolger des Zen-Begründers Dharma und musste wegen doktrinärer Auseinandersetzungen nach Südchina fliehen. Dort unterstützte ihn ein reicher Chinese namens Cho, der auch den Bau eines Klosters finanzierte. Dieses Kloster taufte man zu Ehren des Spenders Chogye, was übersetzt "Tal des Cho" heisst.

Diesen Namen hat später die Chogye-Sekte des Buddhismus übernommen, die unter Pojo den Songgwang als Haupttempel ab dem Jahr 1197 zu bauen begann. Sieben Jahre später war die Anlage fertig. Während der Invasion des japanischen Shoguns Hideyoshi wurde der Tempel fast völlig zerstört (1592). Die meisten Bauwerke dieses dennoch malerischen Tempelkomplexes stammen daher aus jüngerer Zeit.


T'ongdosa Tempel

Im Jahre 647 ist dies Anlage vom bedeutenden Priester Chajang während der Regentschaft der Shilla-Königin Sondok gegründet worden. Der Gründer stammte aus der königlichen Shilla- Familie Kim und war dazu ausersehen, ein hohes Staatsamt zu bekleiden. Dies lehnte er jedoch, selbst nach Androhung der Todesstrafe, mit dem Hinweis ab: "Ich würde es vorziehen zu sterben, wenn ich dafür nur einen einzigen Tag lang die Regeln des Buddhismus befolgen kann, anstatt hundert Jahre mit dem Bruch dieser Regeln zu leben." 

Chajang pilgerte als Mönch nach China und studierte dort buddhistische Texte. Nach Korea brachte er eine heilige Reliquie, die im T'ongdosa eingeschreint wurde. Zudem tat sich Chajang als Begründer zahlreicher Klosteranlagen und Einsiedeleien hervor. Ihm wurde der Titel Tae-Kuksa, Grosser Nationallehrer,  verliehen.
 
Zusammen mit dem Haeinsa (Tempel der Schriften) und dem Songgwangsa (Tempel der Mönche) ist der T'ongdosa als Tempel Buddha (wegen der Reliquien) einer der drei bedeutendsten in Südkorea. Mit 35 Gebäuden im Haupttempel (davon 12 Kulthallen) und 13 Einsiedeleien in der Umgebung ist er zudem der grösste im ganzen Land. Dieser dem Zen-Buddhismus (koreanisch: Son) bestimmte Tempel, der den Namen "Rette die Welt durch die Wahrheit"  trägt, wird von etwa 200 Mönchen bewirtschaftet.

Allerdings war auch der T'ongdosa von Zerstörung nicht verschont geblieben, vor allem während der japanischen Invasion des Jahres 1592 wurde er schwer in Mitleidenschaft gezogen. Fast alle Bauwerke brannten nieder und wurden 1601 sowie 1641 restauriert. Leider hat man bei den bisher letzten Renovierungs- arbeiten in den Jahren 1985/86 zuviel des Guten getan, ein Vorwurf, der vor allem auf die Bemalung einzelner Bauwerke zielt.
 

Tokapsa Tempel
Mitte des 9.Jh vom Nationallehrer Toson gegründet. Das Kloster besitzt einige bedeutende Originalbauwerke der frühen Yi-Zeit (spätes 14. und 15.Jh.).
Der Komplex ist in der seltenen Ost-West- Achse angelegt. Das Erlösungstor aus dem Jahre 1473 gilt als eines der bedeutendsten Beispiele früher koreanischer Holzbaukunst. Die vergleichsweise kleine, aber sehr komplizierte Konstruktion zeigt stilistische Ähnlichkeiten mit dem Chosa-dang. 
Vor der Haupthalle stehen zwei unterschiedliche Steinpagoden, von denen die fünfstufige Südpagode aus dem späten 14. Jh. stammt. In der Haupthalle thront die seltene Triade Vairocana (Mitte) - Shakyamuni - Bhaishajyaguru. Die Gerichts- oder Höllenhalle aus dem Jahre 1456 verwendet altüberlieferte Bauformen der Yi-Kunst.

Hinter der Haupthalle führt ein stark gewundener und verwachsener Pfad durch den Bach auf den Berghang zur Maitreya-Einsiedelei, die als besondere Kostbarkeit einen Granit-Buddha mit sparsamen Faltenwurf und bootförmigem Nimbus aus dem 13. / 14. Jh. bewahrt. Der Tempel liegt an einem waldigen Berghang 8 km südwestlich von Yongam.
 
Muwisa Tempel
597 unter dem Silla-König Chinpyong als Kwanseun-sa gegründet. Um 650 führte der Mönch Wonhyo die Dharmata-Lehre ein. Nach einer wechselhaften Geschichte - Zerstörungen - ist der Muwi-sa heute ein kleines, aber sehr sehenswertes Kloster.
 
Der Tempel liegt in einem weiten, flachen Reistal, 15 km südlich von Yongam.
 

Hwaomsa Tempel
544 vom Inder Yongi unter dem Patronat des Silla-Königs Chinhung gegründet. 670 von Uisang zum Hauptkloster der 'Blütengirlanden-Schule' erweitert. Nach mehreren Zerstörungen, vor allem während der japanischen Invasion 1592 und der Mandschu-Einfälle, begann der Wiederaufbau unter König Inso im Jahre 1630. Der Hwaom-sa zählt zu den grossartigsten und berühmtesten Klöstern Koreas mit erlesenen Kunstwerken.
Ein gewundener Weg, der Geister abhalten soll, die dem Volksglauben zufolge nur geradeaus laufen können, führt durch das Einsäulentor, das Erleuchtungstor und das Tor der Vier Himmelskönige zum Hof. Die Anlage folgt dem seit der Silla-Zeit verbreiteten Zweipagodentyp mit der Haupt- und der Lehrhalle in der in der Nord-Süd-Achse.
 
Die beiden fünfstufigen Granitpagoden errichtete Toson Kuksa im Jahre 875. Die schmucklose östliche 'Schatzpogoda' gilt als symbolischer Behälter 'Vieler Kostbarkeiten', die der 'Buddha vieler Schätze' seinem Nachfolger Shakyamuni nach einer Erzählung im Lotos-Sutra übergab. Die linke Westpagode trägt reichen Reliefschmuck am doppelten Sockel und im ersten Geschoss 
Tierkreiszeichen, acht göttliche Generäle der übernatürlichen Wesen und vier Himmelskönige oder Welthüter.
 
Die Haupthalle aus dem Jahre 1630 zählt als wichtiges Beispiel der mittleren Yi-Architektur zu den Kunstschätzen des Landes. 

Lage :

Nordöstlich von Kurye (Gurye), an den Südwestabhängen des Chiri-Gebirges (Jiri-san), das mit dem nordkoreanischen Diamantgebirge und dem Halla-san auf der Insel Cheju zu den 'Drei-Götterbergen' (Samsin-san) Koreas zählt.
 
Yongoksa Tempel
Den Yongoksa, östlich von Kurye im Chiri-Gebirge, rund 10 km nördlich der Str. 19, gründete im Jahre 544 der Inder Yongi (vgl. Hwaom-sa). Ein Besuch des bescheidenen Dorftempels lohnt sich wegen der grossartigen Steindenkmäler, besonders der prächtig reliefierten Ost- und Nordpagode aus der Silla- und frühen Goryeo-Zeit.

Der Tempel liegt zwischen Namwon und Kurye, an den Südwestabhängen des Chiri-Gebirges (Jiri-san).
Unjusa Tempel
Während der Regierung des Königs Hungdok (826-836) gründete der Nationallehrer Toson das Unju-Kloster, von dem vermutlich noch der einzigartige, hausähnliche Steinschrein erhalten blieb. Zwei hohe, schmale Nischen nach Norden und Süden bergen Skulpturen eines archaisch wirkenden Buddha und eines Asketen - wohl des fastenden Shakyamuni. 
Das bescheidene Nonnenkloster, etwa 200m nördlich, wird von der Bevölkerung des Umlandes häufig zu Totenzeremonien aufgesucht.

Der Tempel liegt 25km südlich von Hwasun in einem von bewaldeten Hügeln gesäumtes Tal mit Reis- und Hirsefeldern: ein 'Geheimtipp' für kunst- und religionsgeschichtlich interessiert Besucher.
 
Paekyangsa Tempel
632 unter dem Patronat des Königs Mu von Paekche gegründet, Erneuerungen, Erweiterungen und Umbenennung im 11. und 16. Jh.

Dem Flusslauf folgend erreicht man nach etwa Zehnminütiger Wanderung das malerisch  liegende, sehr sehenswerte Zen-Kloster. 
Über eine Brücke und durch das Tor der Vier Himmelskönige führt der Eingang von Osten in den Klosterkomplex. Hinter einem Meditationszentrum öffnet sich der Hof, in dem ein Bodhi-Baum wächst.
 
In der Haupthalle stehen drei goldlackierte Figuren: Shakyamuni wird von Manjushri und Samantabhadra begleitet, die als Verkörperungen von Weisheit und Meditation in Zen-Klöstern hohe Verehrung geniessen. Statuen als Hauptkultbilder sind äusserst selten! Das Hintergrundgemälde zeigt Shakyamuni, aus dessen Erleuchtungserhöhung drei weisse Strahlen hervorbrechen, im Kreis seiner Jünger und von Bodhisattvas und Avalokiteshvara.
 
Eine ungewöhnliche Pagodenanlage hinter der Haupthalle gibt symbolisch den Erkenntnisweg und die Lehre Buddhas wieder. Acht etwa 50 cm hohe Steine formen das Speichenrad des altindischen Stupa, das den ewigen Weltenlauf, das Sonnen- und Lebensrad und die acht wichtigsten Stationen im Erdenwandel des Shakyamuni versinnbildlicht. In der Mitte dieses heiligen Kreises ragt auf vier Säulen eine achtstufige Pagode mit flachen Dächern auf. Die Säulen sollen die Vier edlen Wahrheiten von der Leidenstehung und -überwindung, die Geschosse den achtfachen Erlösungspfad veranschaulichen, den Shakyamuni bei seiner ersten Predigt im Gazellenhain von Sarnath lehrte. In ihrer Gesamtheit steht diese Pagode für den stufenweisen Erkenntnisweg, der in der Befreiung von Wiedergeburt gipfelt, die mit dem Nirvana gleichzusetzen ist.
 
Der linke (westliche) Teil der Zen-Galerie dient dem Gedenken von Äbten und Mönchen des Klosters, der rechte ist als Ahnengalerie des Zen-Buddhismus eingerichtet. In der Mitte thront eine goldfarbene Figur des lehrenden Shakyamuni, auf den die Zen-Patriarchen ihren geistigen Stammbaum zurückführen. Ananda und Kashyapa, den die Legende als ersten Zen-Patriarchen beschreibt, und dessen Nachfolger in bunten Gelehrtenroben schliessen sich an. Eine Halle des künftigen Buddha Maitreya mit Malereinen des Drachenkönigs und Berggeistes und die Gerichts- oder Höllenhalle vervollständigen die Kulthallen.
 
Der Tempel liegt an der nördlichen Provinzgrenze östlich der Autobahn, am Südfuss des Naechang-Gebirges und durch einen dreistündigen Wanderpfad mit dem Naechang-sa verbunden.
 
Seongnyun Tempel
Beim Anblick des Tempels zieht zunächst die traditionelle koreanische Architektur des vorderen Tores die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Ein dahinterliegendes, ebenso beeindruckendes zweites Tor ist mit Bildtafeln verziert, die alte buddhistische Geschichten erzählen: Ein Mann konzentriert sich Tag und Nacht auf ein Ziel, ungeachtet der lebensbedrohlichen Gefahren durch Schlangen und Elefanten. 

Ein anderes Bild zeigt einen Mann, der eher bereist ist, seine Hand abzuschlagen, als die Wahrheit des Lebens zu verlieren. Diese Tafeln sind wie alle religiösen Geschichten mythisch und erinnern den Besucher daran, dass er sich an einer religiösen Stätte befindet. In der Nähe blüht eine rosafarbene Lotosblume in einem Teich.
 
Wandert man über das Tempelgelände, fällt es nicht schwer zu glauben, das Leben sei schön. Aufgrund des warmen Klimas im Süden wachsen hier viele Blumen und Pflanzen einschliesslich Bambus und Bäumen, die 100 Tage lang wunderschöne pinkfarbene Blüten tragen. Die zahlreichen Gebäude sind alle im traditionellen koreanischen Stil erbaut mit kunstvoll gearbeiteten Holzverzierungen und Ziegeldächern. 

Es gibt eine grosse Glocke, eine Halle für Vorlesungen, die Quartiere der Mönche, Speisehallen sowie eine grossartige, neue "Great Bear Hall", die den Gläubigen für buddhistische Rituale zur Verfügung steht.

Auf dem höchsten Punkt des Tempels steht ein steinernes Denkmal. Hier oben herrscht eine friedliche Atmosphäre, nur das leise Plätschern eines Baches ist zu hören.

Besucher können gemeinsam mit den im Tempel lebenden Mönchen Tee trinken oder eine Mahlzeit einnehmen. Es werden fein gewürzte vegetarische Speisen angeboten, die sitzend auf dem Boden der Vortragshalle eingenommen werden.

Besucher können auch einen Stein auf einer der zahlreichen kleinen Pagoden niederlegen, ein dort geäusserter Wunsch mag vielleicht in Erfüllung gehen.


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