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Geschichte des Bulguksa
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Die letzte Renovation wurde im Auftrag des damaligen Präsidenten Präsident
Park Chung-Hee zwischen 1969 und 1973 vorgenommen. Dabei wurde nach einer
umfassenden archäologischen Untersuchung der Bulguksa umfassend
rekonstruiert und erhielt sein heutiges Aussehen. Die berühmte Treppe mit
den Steinkonstruktionen konnten dabei erhalten werden und stammt noch aus
der Silla-Periode. Nach dieser Renovation wurde 1995 der Tempelkomplex zusammen mit der bergauf gelegenen Seokguram-Grotte in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. |
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Der prächtige Haupteingang des Tempelkomplexes führte über eine zweiteilige
Treppenanlage durch das Tor des purpurfarbenen Nebels (Jahamun) in den
grossen Tempelhof. Diese 33 Treppenstufen bestehen aus geschnittenen
Granitblöcken und symbolisieren die 33 Stufen zur Erleuchtung. |
| Der für die Besucher geöffnete Eingang befindet sich auf der rechten Seite der Tempelanlage. Nach dem Durchschreiten eines Tors sticht zuerst das grosse Fabelwesen, eine Mischung aus Fisch und Drache ins Auge. Die wunderschöne farbige Decke raubt einem den Atem. |
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Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein weiteres Symbol, welches in Korea und anderen asiatischen Ländern eine grosse Bedeutung hat; die Schildkröte. Dieses Tier trägt hier eine grosse Trommel, welche unter anderem mit einem Drachen verziert ist.
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| Die „Halle der grossen Erleuchtung“ steht in der Mitte des grossen
Tempelhofes (Daeungjeon). Die heutige Halle ist eine moderne Rekonstruktion,
das Originalgebäude wurde während des Imjin-Krieges (1592-1598) komplett
zerstört. Sehr eindrücklich sind die zwei Steinpagoden, welche auf dem Platz zwischen Jahamun-Tor und Daeungjeon-Halle stehen. |
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Die dreistufige schlichte Seokgatap-Pagode ist 8,20 m hoch. Auf einem
quadratischen Sockel erheben sich drei Stockwerke mit der für Silla-Periode
typischen abwärtsgerichteten Treppung der Dachkränze.
Die Seokgatap ist ca. 1300 Jahre alt und gilt als Koreas Nationalschatz Nr. 21. |
| Die kompliziert konstruierte Dabotap-Pagode, Koreas Nationalschatz Nr. 20,
zählt zu den bedeutendsten buddhistischen Kunstwerken der Welt. Die Pagode ist ca. 10.40 m hoch. Der unterste Teil der Pagode wird durch einen Quader gebildet, welcher das irdische Yin-Prinzip verkörpert. Auf diesen führen vier neunstufige Treppen. Auf dem Quader stehen vier massive Eckpfeiler und ein zentraler Herzpfeiler. Diese stützen eine quadratische Dachplatte mit Zaun. Über dieser Dachplatte geht die Pagode in eine komplizierte achteckige Krönung über. Das Achteck symbolisiert dabei den Kreis, welcher das himmlische Yang-Prinzip verkörpert. Die Seokgatap-Pagode wie auch die Dabotap-Pagoden wurden um 756 n. Chr. erbaut. Eine leicht modernisierte Version dieser Pagode kann im Garten des Nationalmuseums in Gyeongju ebenfalls besichtigt werden. |
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| Die "Halle ohne Worte“ (Museol-Jeon)
befindet sich auf der Rückseite des grossen Tempelhofes. Der Name der Halle geht darauf zurück, dass gemäss dem
Buddhismus der Glaube nicht nur mit Worten gelehrt werden kann. Im gesamten Tempelkomplex ist diese Halle das grösste Gebäude und wie die Daeungjeon-Halle ebenfalls eine Rekonstruktion. |
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Seit dem Einfluss des Buddhismus ist das Swastika-Symbol in Korea und Japan auf Brust, Füssen oder Händen von Buddhastatuen und buddhistischen Tempeln zu sehen. Es wird als Weitergabe der Buddha-Natur gedeutet. Eine Swastika (Sanskrit: स्वस्तिक, m., svastika, „Glücksbringer“) ist ein Kreuzsymbol mit winkeligen oder gebogenen Enden. Solche Symbole sind in zahlreichen Formen seit etwa 6000 Jahren auf vier Kontinenten bekannt.
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Hinter der Museol-Jeon-Halle, befinden sich zwei weitere Hallen.
Auf einer Anhöhe im Nordosten, dem höchsten Punkt des Komplexes, liegt die
Kwaneum-Jeon-Halle mit einem Bild des Avalokitsvara.
Im Nordwesten befindet sich die Biro-Jeon-Halle mit einer Statue des Vairovana Buddha. Diese Statue ist 1,77
m hoch und aus vergoldeter Bronze. Sie stammt vermutlich aus dem 9.
Jahrhundert und ist Koreas Nationalschatz Nr. 26. |
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Vor der Biro-Jeon-Halle steht Nationalschatz Nr. 61: die Sarira-Stupa, ein
Reliquienbehälter in Form einer Steinlaterne. Auf vier Seiten ist jeweils
eine Darstellung Buddha's zu sehen. Lotusblüten schmücken diese
ungewöhnliche Pagode.
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Überwältigt von der Schönheit dieser
Tempelanlage fallen viele weitere interessante Details auf. Auf der
Rückseite eines Tempelgebäudes findet man kleine Steinpagoden, wie von
Kinderhand liebevoll aufgetürmt. ![]() |
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| Eine einfache Kasuga mit kleinem
Schwein auf Podest.
Kasuga-Laternen sind in Japan sehr beliebt, einfach Formen wie diese
findet man jedoch auch immer wieder in Korea.
Das Schwein ist eines der vielen Glückssymbole in Korea. Ebenfalls ist das Schwein eines der 12 Sternzeichen. Das letzte Mal wurde 2007 das Jahr des Schweins gefeiert. Wie an vielen anderen Orten in Korea findet man auch
bei diesem Tempel die grosse Trommel wieder:
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| Beim Verlassen der Tempelanlage kann man nochmals einen herrlichen Blick auf das Eingangsportal werfen: |
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| Eine Liste der koreanischen Nationalschätze findet sich auf wikipedia. Diese Liste ist sehr umfangreich und listet jeweils alle definierten Nationalschätze auf. |
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