Pressebericht: Limmat Zeitung (LIZ) vom 14.06.2002
(Textdarstellung ist aufbereitet für WEB-Darstellung)

«Wir vermissen das japanische Essen»
 
Erinnerungen: Daniela Jost hat einen Hauch Japan und Korea ins Limmattal mitgebracht

Import und Verkauf: Daniela Jost handelt mit koreanischen und japanischen Möbeln (Photos: bw)

 
Die ganze Welt schaut nach Japan und Korea, wo zur Zeit die Fussball-WM stattfindet. Daniela Jost hat sechs Jahre lang in Tokyo gelebt und einen Hauch davon in Form von Möbeln nach Geroldswil gebracht.

Bettina Weinberger


 
Zwar war die Geroldswilerin Daniela Jost letzte Woche bloss telefonisch zu erreichen, doch wer glaubt, dass der Japan- und Korea-Fan nach Asien gereist und vielleicht sogar and der Fussball-WM ist, liegt falsch. Jost pendelt nämlich nicht von Stadion zu Stadion. «Ich bin nicht so fussballbegeistert. Aber natürlich freue ich mich, wenn die japanische oder koreanische Mannschaft ein Spiel gewinnt. Ich drücke allerdings niemandem speziell die Daumen», erklärt sie.
 

Als Japanerin an Fasnacht
 
Als Zehnjährige gewann Jost als Japanerin verkleidet den ersten Preis an einer Fasnacht. Damals hätte sie nie gedacht, dass sie eines Tages so stark von diesem Land beeinflusst werden würde. Nach verschiedenen Jobs im kaufmännischen Bereich führte sie ihr beruflicher Weg in den Sekretariatsdienst des EDA. Schliesslich ging für Jost der Traum einer Arbeitsstelle auf einer Schweizerischen Botschaft im Ausland in Erfüllung. «Als ich nach zwei Jahren Engagement in Brüssel erfahren habe, dass ich nach Tokyo versetzt werde, habe ich mich besonders gefreut. Doch ich musste zuerst noch auf der Karte nachsehen, wo genau Japan liegt», gesteht die Geroldswilerin.
 
Jost fühlte sich im Land der aufgehenden Sonne sofort wohl. Obwohl sie für ihre Arbeit auf der Botschaft nicht Japanisch beherrschen musste, belegte sie am Anfang Intensiv-Unterricht. Es reichte, um Menu-Karten lesen und nach einem Weg fragen zu können. «Wenn man die Sprache nicht lernt, hat man keine Chance, sich integrieren zu können. Das ist auch so noch genug schwierig. Als Westliche wird man nur schon wegen dem Aussehen immer auffallen», meint Jost. Dennoch hat sie einige Japaner kennengelernt, aus denen bestehende Freundschaften entstanden sind und wurde sogar zu traditionellen Teezeremonien eingeladen.
 



Daniela Jost: Grosser Japan- und Koreafan

Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Japaner vermisst Jost oft in der Schweiz. «Unfreundliches Personal in Restaurants gibt es in Tokyo nicht», erzählt sie. Und sie schätzte es, dass sie sich auf den Strassen absolut sicher fühlen konnte. «Die Japaner sind harmoniebedürftig, das Gruppendenken ist sehr ausgeprägt», beobachtete Jost. Das sei auch ein Grund, weshalb die japanischen Touristen immer im Schwarm auftreten. «In der Schweiz hingegen schaut jeder für sich, will sein individuelles Leben führen. Bei so vielen Menschen, die in Tokyo leben, wäre das wahrscheinlich unkontrollierbar», vermutet Jost.
 
Visitenkarte ist das A und O
 
Die Hierarchie ist in der japanischen Gesellschaft ein weiterer wichtiger Punkt. Deshalb ist die Visitenkarte im Land der aufgehenden Sonne auch für westliche Businessleute das A und O. «Wenn ein Japaner beim ersten Treffen keine Visitenkarte erhält, wird er völlig unsicher, denn er weiss nicht, wem er gegenübersteht und wie er sich verhalten soll», erklärt Jost.
 

Ihren Mann, der zwei Jahre in Korea gelebt hatte, hat Jost in Japan kennengelernt und auch dort geheiratet. Mit ihm teilt die 40-Jährige ihre Faszination zur asiatischen Kultur. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat ihr Haus mit Möbeln im traditionellen koreanische und japanischen Stil eingerichtet haben. Und weil viele Bekannte derart begeistert waren, beschlossen sie, koreanische Möbel, japanische Steinlaternen und Ikebanazubehör als Nebenerwerb zu importieren und verkaufen.
 
Zudem hat sich die Mutter eines dreijährigen Sohnes auch von japanischen Blumenarrangements inspirieren lassen und gibt Ikebana-Unterricht.
 

«Seit wir in Geroldswil wohnen, ist alles viel kleiner und dörflicher geworden. In Japan hatte man immer unheimlich viele Leute um sich», berichtet Jost, «aber wir vermissen das Leben in Tokyo und nicht zuletzt das japanische Essen.
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