Das Jahr der Ratte, die koreanische Jahres- und

Zeiteinteilung


Von China, welches einen prägenden Einfluss auf Korea und Japan ausgeübt hat, haben sowohl Japan wie auch Korea den Kalender nach dem chinesischen System übernommen. Das chinesische Neujahr (Chinesisches Frühlingsfest) richtet sich nach dem traditionellen Bauernkalender und liegt zwischen dem 20. Januar und dem 21. Februar eines Jahres. So beginnt es jeweils mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres. Obwohl in China, Korea und Japan inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als traditionelles chinesisches Fest gefeiert.

Ist es nicht paradox,
wenn man nur an das glaubt,
was man weiss? 

Ratte.gif (606 Byte)
Ratte

1900
1912
1924
1936
1948
1960
1972
1984
1996
2008
2020
2032
2044
2056
2068
2080
2092

Büffel

1901
1913
1925
1937
1949
1961
1973
1985
1997
2009
2021
2033
2045
2057
2069
2081
2093

Tiger

1902
1914
1926
1938
1950
1962
1974
1986
1998
2010
2022
2034
2046
2058
2070
2082
2094

Hase

1903
1915
1927
1939
1951
1963
1975
1987
1999
2011
2023
2035
2047
2059
2071
2083
2095

Drache

1904
1916
1928
1940
1952
1964
1976
1988
2000
2012
2024
2036
2048
2060
2072
2084
2096

Schlange

1905
1917
1929
1941
1953
1965
1977
1989
2001
2013
2025
2037
2049
2061
2073
2085
2097

Pferd

1906
1918
1930
1942
1954
1966
1978
1990
2002
2014
2026
2038
2050
2062
2074
2086
2098

Ziege

1907
1919
1931
1943
1955
1967
1979
1991
2003
2015
2027
2039
2051
2063
2075
2087
2099

Affe

1908
1920
1932
1944
1956
1968
1980
1992
2004
2016
2028
2040
2052
2064
2076
2088
2100

Hahn

1909
1921
1933
1945
1957
1969
1981
1993
2005
2017
2029
2041
2053
2065
2077
2089
2101

Hund

1910
1922
1934
1946
1958
1970
1982
1994
2006
2018
2030
2042
2054
2066
2078
2090
2102

Schwein

1911
1923
1935
1947
1959
1971
1983
1995
2007
2019
2031
2043
2055
2067
2079
2091
...

 

Die schlaue und umtriebige Ratte  


 


Hamaya,  weiss gefiederte Pfeile, die man sich nach Hause mitnimmt, sind Waffen gegen böse Geister. An diesen Pfeilen sind Holzplaketten angebracht, welche jeweils das aktuelle Jahr darstellen. Bei den Neujahrsfeiern in Japan werden diese Mitbringsel beim Tempelbesuch erstanden.

 

Leute die im Jahr der Ratte geboren sind, gelten als schlau und intelligent. Sie besitzen viel Selbstbewusstsein und arbeiten hart um ihre Ziele zu erreichen.

Sie gehen optimistisch durch das Leben und gelten als Perfektionisten. In finanziellen Angelegenheiten gelten sie als vorsichtig und verleihen sehr selten Geld.

Gemäss der Überlieferung ist die Ratte dem Ruf des Buddha zuerst gefolgt. Das ist kein Zufall.

Schneller als andere begreift die Ratte das Wesentliche einer Information und versteht es besser als andere, diese Information einzusetzen.

Dank ihrer raschen Auffassungsgabe erreicht die Ratte ehrgeizig ihre Berufspläne.  Dabei hilft ihr verspielter Charme ebenso wie ihr unstillbarer Wissensdurst. Sie ist bezaubernd im Umgang mit ihren Mitmenschen, liebt die Gesellschaft und steht gerne im Mittelpunkt. Kaum eine brisante Neuigkeit entgeht ihren Ohren.  

Die Ratte ist eher verschlossen und es gibt kaum jemanden, dem gegenüber sie ihr Innerstes offenbart. Dabei plagt sie die Angst, in ihrem Leben Schiffbruch zu erleiden. Anderen gegenüber gilt die Ratte als liebevoll und sensibel, sie schätzt  materielle Sicherheit und finanzielle Unabhängigkeit. Die Ratte traut vor allem sich selbst und ihrer eigenen Intelligenz.
Sie passen vor allem zu Menschen, die im Jahr des Drachen, des Affen oder des Ochsen geboren sind.

Das Rattenjahr gilt als ein Jahr der Fülle, welches günstige Gelegenheiten mit sich bringt. Es ist ein Jahr, das viele Spekulation und Fluktuationen an der Aktienbörse mit sich bringt. Die Weltkonjunktur wird einen allgemeinen Aufschwung erleben und Vermögen werden gemacht und Reichtümer mit Leichtigkeit aufgehäuft.

Lassen Sie sich jedoch auf keine unnötigen Risiken ein: Immerhin wird das Jahr der Ratte von Winterkälte und der Dunkelheit der Nacht bestimmt. Wer wahllos spekuliert und sich übernimmt, wird am Ende des Jahres eine bittere Bilanz ziehen müssen.
 
Rattenjahre werden im Vergleich zu anderen glücklich ausfallen: Es bleibt verschont von explosiven Ereignissen und Kriegen, und auch Katastrophen kommen seltener vor als in Tiger- oder Drachenjahren. 



Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung
 
Dem asiatischen Kalender und der koreanischen Zeiteinteilung haftet etwas Mythisches an, da die Zeiteinteilung mit Tiersymbolen umschrieben werden, was für die meisten Menschen ein Rätsel ist
 
Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung basiert auf einem System, das Kanji genannt wird. Es ist die Abkürzung von Ch'onkan und Jiji. Ch'onkan umfasst 10 und Jiji umfasst 12 Zeichen, die der Reihe nach miteinander kombiniert werden.
 
Dieses System erlaubt Kombinationen, welche symbolisiert ein Jahr darstellen. Werden alle Zeichen einmal miteinander kombiniert erhält man einen Jahreszyklus von 60 Jahren. Schon in alten Zeiten verwendete man in China diese Zeiteinteilung, um Glück und Unglück im alltäglichen Leben vorhersagen zu können. Dieses Wissen gehört zu den Grundkenntnissen der asiatischen Wahrsager.

In Korea wurde dieses System eingeführt als das Königreich Shilla die koreanische Halbinsel vereinte und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil im Leben der Koreaner. Die verschiedenen Zeichen basieren auf chinesischen Schriftzeichen.

 
Diese Zeichen werden nun der Reihe nach kombiniert, angefangen mit Kap-Ja, Uel-Ch'uk und so fort. Nach 60 Mal gelangt man wieder an den Anfang Kap-Ja. Auf diese Weise entsteht der 60 Jahres-Zyklus. Deshalb ist der 60. Geburtstag für die Koreaner einer der wichtigsten Feiertage seines Lebens.

Den Zeichen Ch'onkan werden die fünf Farben blau, rot, gelb, weiss und schwarz zugeordnet, während den einzelnen Jiji-Zeichen die Tiere Ratte, Ochse (Büffel), Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Huhn, Hund und Schwein zugeordnet werden. Auch die Zeiten werden nach den Jiji-Zeichen unterteilt. Da es 24 Stunden, aber nur 12 Zeichen gibt, gilt ein Zeichen jeweils für zwei Stunden. Dieses Zwei-Stundenintervall wechselt jeweils zwischen Yin und Yang, also weiblich und männlich und lässt sich wie folgt tabellarisch darstellen:
  

Ch'onkan (10 Zeichen)

Jiji (12 Zeichen)

Kap (blau)

Ja (Ratte, 23:00-0:59 Uhr, Yang)

Uel (blau)

Ch'uk (Ochse, 1:00-2:59 Uhr, Yin)

Byeong (rot)

In (Tiger, 3:00-4:59 Uhr, Yang)

Jeong (rot)

Myo (Hase, 5:00-6:59 Uhr, Yin)

Mu (gelb)

Jin (Drache, 7:00-8:59 Uhr, Yang)

Ki (gelb)

Sa (Schlange, 9:00-10:59 Uhr, Yin)

Kyeong (weiss)

Oh (Pferd, 11:00-12:59 Uhr, Yang)

Shin (weiss)

Mi (Schaf, 13:00-14:59 Uhr, Yin)

Im (schwarz)

Shin (Affe, 15:00-16:59 Uhr, Yang)

Kye (schwarz)

Yu (Huhn, 17:00-18:59 Uhr, Yin)

Sul (Hund, 19:00-20:59 Uhr, Yang)

Hae (Schwein, 21:00-22:59 Uhr, Yin)

 
Die zwölf Tiere werden in einem regelmässigem Turnus je ein Jahr zugewiesen. Deshalb ist auch vom "Jahr des Tigers" vom "Jahr des Huhns" die Rede. Die Farben ergeben sich aus den Ch'onkan, so dass zum Beispiel die Kombination Mu-Jin, einen "Gelben Drachen" ergibt. Ein Kind, das 2000 um 22:15 zur Welt kam, ist also im Jahr des Weissen Drachens zur Stunde des Schweins geboren und steht unter dem Einfluss des Yin. Der Tierkreis selbst wird durch die Ratte eröffnet. In Ostasien hat die Ratte ein positives Image und gilt als klug, mutig, vorsorgend geschickt und ausdauernd.
 
Die Legende sagt, dass Buddha die Tiere der Welt zu sich gerufen habe. Da nur 12 Tiere seinem Ruf folgten war der Erleuchtete sehr enttäuscht und versprach den Anwesenden, dass jedem Tier ein Jahr zugesprochen wird, das vom Wesen des jeweiligen Tieres geprägt ist. Die Reihenfolge der Tiere entspricht der Reihenfolge, in der sie bei Buddha eintrafen. Zuerst trottete der Ochse herbei, der eine Ratte auf seinem Rücken trug. Kurz vor dem Ziel sprang die Ratte über des Ochsen Kopf und eilte voraus, so dass sie als erste bei Buddha eintraf. Somit eröffnet sie den Tierkreis, gefolgt von dem Ochsen, der sich mit dem zweiten Platz begnügen muss.

Gemäss einer anderen Legende soll der Himmelskönig einen Wettstreit unter den sich ständig streitenden Tieren angeordnet haben, um eine Rangordnung festzulegen. Das Ergebnis entspricht der Reihenfolge des Tierkreises.
 

 

 


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