
Hamaya, weiss gefiederte Pfeile, die man sich nach Hause mitnimmt,
sind Waffen gegen böse Geister. An diesen Pfeilen sind Holzplaketten
angebracht, welche jeweils das aktuelle Jahr darstellen. Bei den
Neujahrsfeiern in Japan werden diese Mitbringsel beim Tempelbesuch
erstanden.

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Leute die im
Jahr der Ratte geboren sind, gelten als schlau und intelligent. Sie
besitzen viel Selbstbewusstsein und arbeiten hart um ihre Ziele zu
erreichen.
Sie gehen optimistisch durch das Leben
und gelten als Perfektionisten. In finanziellen Angelegenheiten gelten
sie als vorsichtig und verleihen sehr selten Geld.
Gemäss der
Überlieferung ist die Ratte dem Ruf des Buddha zuerst gefolgt. Das ist
kein Zufall.
Schneller als
andere begreift die Ratte das Wesentliche einer Information und versteht
es besser als andere, diese Information einzusetzen.
Dank ihrer
raschen Auffassungsgabe erreicht die Ratte ehrgeizig ihre Berufspläne.
Dabei hilft ihr verspielter Charme ebenso wie ihr unstillbarer
Wissensdurst. Sie ist bezaubernd im Umgang mit ihren Mitmenschen, liebt
die Gesellschaft und steht gerne im Mittelpunkt. Kaum eine brisante
Neuigkeit entgeht ihren Ohren.
Die Ratte ist
eher verschlossen und es gibt kaum jemanden, dem gegenüber sie ihr
Innerstes offenbart. Dabei plagt sie die Angst, in ihrem Leben
Schiffbruch zu erleiden. Anderen gegenüber gilt die Ratte als liebevoll
und sensibel, sie schätzt materielle Sicherheit und finanzielle
Unabhängigkeit. Die Ratte traut vor allem sich selbst und ihrer eigenen
Intelligenz.
Sie passen vor allem zu Menschen, die im Jahr des Drachen, des Affen
oder des Ochsen geboren sind. |
Das
Rattenjahr gilt als ein Jahr der Fülle, welches günstige Gelegenheiten mit
sich bringt. Es ist ein Jahr, das viele Spekulation und Fluktuationen an der
Aktienbörse mit sich bringt. Die Weltkonjunktur wird einen allgemeinen
Aufschwung erleben und Vermögen werden gemacht und Reichtümer mit
Leichtigkeit aufgehäuft.
Lassen
Sie sich jedoch auf keine unnötigen Risiken ein: Immerhin wird das Jahr der
Ratte von Winterkälte und der Dunkelheit der Nacht bestimmt. Wer wahllos
spekuliert und sich übernimmt, wird am Ende des Jahres eine bittere Bilanz
ziehen müssen.
Rattenjahre werden im Vergleich zu anderen glücklich ausfallen: Es bleibt
verschont von explosiven Ereignissen und Kriegen, und auch Katastrophen
kommen seltener vor als in Tiger- oder Drachenjahren.
Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung
Dem asiatischen Kalender und der koreanischen Zeiteinteilung haftet etwas Mythisches an,
da die Zeiteinteilung mit Tiersymbolen umschrieben werden, was für
die meisten Menschen ein Rätsel ist
Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung basiert auf einem System, das Kanji genannt wird. Es ist die Abkürzung von Ch'onkan und Jiji. Ch'onkan umfasst 10 und Jiji umfasst 12 Zeichen, die der
Reihe nach miteinander kombiniert werden.
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Dieses System erlaubt Kombinationen,
welche symbolisiert ein Jahr darstellen. Werden alle Zeichen einmal miteinander kombiniert erhält man einen Jahreszyklus von 60 Jahren. Schon in alten Zeiten verwendete man in China diese Zeiteinteilung, um Glück und Unglück im alltäglichen Leben vorhersagen zu können.
Dieses Wissen gehört zu den Grundkenntnissen der asiatischen Wahrsager.
In Korea wurde dieses System eingeführt als das Königreich Shilla die koreanische Halbinsel vereinte
und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil im Leben der Koreaner. Die
verschiedenen Zeichen basieren auf chinesischen Schriftzeichen. |
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Diese Zeichen werden nun der Reihe nach kombiniert, angefangen mit Kap-Ja, Uel-Ch'uk und so fort. Nach 60 Mal gelangt man wieder an den Anfang Kap-Ja. Auf diese Weise entsteht der 60
Jahres-Zyklus. Deshalb ist der 60. Geburtstag für
die Koreaner einer der wichtigsten Feiertage seines Lebens.
Den Zeichen Ch'onkan werden die fünf Farben blau, rot, gelb, weiss und schwarz zugeordnet, während den einzelnen Jiji-Zeichen die Tiere Ratte,
Ochse
(Büffel),
Tiger,
Hase,
Drache,
Schlange,
Pferd,
Schaf,
Affe,
Huhn,
Hund und
Schwein zugeordnet werden. Auch die Zeiten werden nach den Jiji-Zeichen unterteilt. Da es 24 Stunden, aber nur 12 Zeichen gibt, gilt ein Zeichen jeweils für zwei Stunden. Dieses Zwei-Stundenintervall wechselt jeweils zwischen Yin und Yang, also weiblich und männlich und lässt sich wie folgt tabellarisch darstellen:
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Ch'onkan (10 Zeichen) |
Jiji (12 Zeichen) |
Kap (blau) |
Ja (Ratte, 23:00-0:59 Uhr, Yang) |
Uel (blau) |
Ch'uk (Ochse, 1:00-2:59 Uhr, Yin) |
Byeong (rot) |
In (Tiger, 3:00-4:59 Uhr, Yang) |
Jeong (rot) |
Myo (Hase, 5:00-6:59 Uhr, Yin) |
Mu (gelb) |
Jin (Drache, 7:00-8:59 Uhr, Yang) |
Ki (gelb) |
Sa (Schlange, 9:00-10:59 Uhr, Yin) |
Kyeong (weiss) |
Oh (Pferd, 11:00-12:59 Uhr, Yang) |
Shin (weiss) |
Mi (Schaf, 13:00-14:59 Uhr, Yin) |
Im (schwarz) |
Shin (Affe, 15:00-16:59 Uhr, Yang) |
Kye (schwarz) |
Yu (Huhn, 17:00-18:59 Uhr, Yin) |
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Sul (Hund, 19:00-20:59 Uhr, Yang) |
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Hae (Schwein, 21:00-22:59 Uhr, Yin) |
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Die zwölf Tiere werden in einem regelmässigem Turnus je ein Jahr
zugewiesen. Deshalb ist auch vom "Jahr des Tigers" vom "Jahr des
Huhns" die Rede. Die Farben ergeben sich aus den Ch'onkan, so dass zum Beispiel die Kombination Mu-Jin, einen "Gelben Drachen" ergibt. Ein Kind, das 2000 um 22:15 zur Welt kam, ist also im Jahr des Weissen Drachens zur Stunde des Schweins geboren und steht unter dem Einfluss des Yin. Der Tierkreis selbst wird durch die Ratte eröffnet. In Ostasien hat die Ratte ein positives Image
und gilt als klug, mutig, vorsorgend geschickt und ausdauernd.
| Die Legende sagt, dass
Buddha die Tiere der Welt zu sich gerufen habe. Da nur 12
Tiere seinem Ruf folgten war der Erleuchtete sehr
enttäuscht und versprach den Anwesenden, dass jedem Tier ein Jahr
zugesprochen wird, das vom Wesen des jeweiligen Tieres geprägt
ist. Die Reihenfolge der Tiere entspricht der Reihenfolge,
in der sie bei Buddha eintrafen. Zuerst trottete der Ochse
herbei, der eine Ratte auf seinem Rücken trug. Kurz vor dem Ziel
sprang die Ratte über des Ochsen Kopf und eilte voraus, so dass sie
als erste bei Buddha eintraf. Somit eröffnet
sie den Tierkreis, gefolgt von dem Ochsen, der sich mit
dem zweiten Platz begnügen muss. |
Gemäss einer anderen Legende soll der Himmelskönig einen
Wettstreit unter den sich ständig streitenden Tieren angeordnet
haben, um eine Rangordnung festzulegen. Das Ergebnis entspricht
der Reihenfolge des Tierkreises.
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