Ist es nicht paradox,
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| Die hartnäckige, kluge, schlaue Schlange |
| Schlau, hartnäckig und trickreich
erreichen Schlangen das gesetzte Ziel und zählen dabei auch auf die Hilfe von wohlgesonnenen Gönnern.
Obwohl sie nicht die fleissigsten sind erreichen sie mit ihrer
Hartnäckigkeit, dass sie die Treppe zum Erfolg
emporzusteigen können. Sie eignen sie sich als Pädagogen und Hochschullehrer, als Psychologen
und Psychiater und auch vor Gericht treten sie als wortstarke Vertreter gegen jedwedes
Unrecht auf.
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| Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung |
| Dem asiatischen Kalender und der koreanischen Zeiteinteilung haftet etwas Mythisches an. Da ist vom Jahr des weissen Pferdes die Rede oder vom Jahr des Schweins. Das kommende Jahr 2001 ist das Jahr der Schlange. Auf welcher Grundlage diese Jahres- und Zeiteinteilung erfolgt, ist für die meisten Menschen ein Rätsel, das an dieser Stelle ein wenig gelüftet werden soll. Die koreanische Jahres- und Zeiteinteilung basiert auf einem System, das Kanji genannt wird. Es ist die Abkürzung von Ch'onkan und Jiji. Ch'onkan umfasst 10 und Jiji umfasst 12 Zeichen, die der Reihe nach miteinander kombiniert werden. |
| Jede dieser Kombinationen symbolisiert ein Jahr und wenn alle Zeichen einmal miteinander kombiniert wurden, erhält man einen Jahreszyklus von 60 Jahren. Schon in alten Zeiten verwendete man in China diese Zeiteinteilung, um Glück und Unglück im alltäglichen Leben vorhersagen zu können. Eine genaue Kenntnis dieser Zeiteinteilung und deren Auswirkungen auf den Alltag gehört zu den Grundkenntnissen der asiatischen Wahrsager. In Korea wurde das System Kanji zu der Zeit eingeführt als das Königreich Shilla (57-935) die koreanische Halbinsel vereinte (ab 668). Seitdem ist Kanji ein wichtiger Bestandteil im Leben der Koreaner. Die verschiedenen Zeichen basieren auf chinesischen Schriftzeichen. Der Einfachheit halber sind sie in diesem Text nach der jeweiligen koreanischen Aussprache transkribiert. |
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Ch'onkan (10 Zeichen) |
Jiji (12 Zeichen) |
Kap (blau) |
Ja (Ratte, 23:00-0:59 Uhr, Yang) |
Uel (blau) |
Ch'uk (Ochse, 1:00-2:59 Uhr, Yin) |
Byeong (rot) |
In (Tiger, 3:00-4:59 Uhr, Yang) |
Jeong (rot) |
Myo (Hase, 5:00-6:59 Uhr, Yin) |
Mu (gelb) |
Jin (Drache, 7:00-8:59 Uhr, Yang) |
Ki (gelb) |
Sa (Schlange, 9:00-10:59 Uhr, Yin) |
Kyeong (weiss) |
Oh (Pferd, 11:00-12:59 Uhr, Yang) |
Shin (weiss) |
Mi (Schaf, 13:00-14:59 Uhr, Yin) |
Im (schwarz) |
Shin (Affe, 15:00-16:59 Uhr, Yang) |
Kye (schwarz) |
Yu (Huhn, 17:00-18:59 Uhr, Yin) |
Sul (Hund, 19:00-20:59 Uhr, Yang) |
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Hae (Schwein, 21:00-22:59 Uhr, Yin) |
Die zwölf Tiere regieren in einem regelmässigem Turnus je ein Jahr. Deshalb ist auch vom "Jahr des Affen" vom "Jahr des Drachen" die Rede. Die Farben ergeben sich aus den Ch'onkan, so dass zum Beispiel die Kombination Mu-Jin, einen "Gelben Drachen" ergibt. Ein Kind, das 2000 um 22:15 zur Welt kam, ist also im Jahr des Weissen Drachens zur Stunde des
Schweins geboren und steht unter dem Einfluss des Yin. Der Tierkreis selbst wird durch die Ratte eröffnet - für Europäer häufig unverständlich, da die Ratte für sie ein unsympathisches Tier ist. In Ostasien hat die Ratte aber ein positives Image. Sie gilt als klug, mutig, vorsorgend geschickt und ausdauernd, daher wird sie als erstes der zwölf Tiere des asiatischen Tierkreises genannt.
Demnach soll der Himmelkönig einen
Wettstreit unter den sich ständig streitenden Tieren angeordnet
haben, um eine Rangordnung festzulegen. Das Ergebnis entspricht
der Reihenfolge des Tierkreises. |
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Roman
& Daniela Jost
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